Ernstfall wurde bei Feuerwehrübung beprobt. Ein fiktiver Brand in der Lüftungszentrale des Hotels „Schloss an der Eisenstraße“ beschäftigte 96 Feuerwehrleute.

Von Christa Hochpöchler. Erstellt am 07. Oktober 2019 (20:56)

Die sechs Feuerwehren Zell, Waidhofen/Ybbs-Stadt, St. Georgen/Klaus, Windhag, St. Leonhard und Wirts rückten unmittelbar nach der Alarmierung mit 96 Mann aus. Die Übungsannahme ist ein Brand in der Lüftungszentrale des Hotels „Schloss an der Eisenstrasse“.

Das ganze Gebäude ist verraucht, rund um die Lüftungszentrale sind die Räumlichkeiten sehr eng und Verletzte werden vermutet. Mit Schutzmasken rücken mehrere Trupps aus. „Eine Feuerwehr allein schafft das nicht, es werden vier bis fünf Atemschutztruppe für einen Einsatz dieser Größenordnung benötigt!“, erklärt Brandrat Josef Rauchegger, Kommandant der Feuerwehr Zell, der diese Übung ausgearbeitet hatte.

„Darum ist es so wichtig, dass alle Waidhofner Wehren gemeinsam den Ernstfall proben. Die Zusammenarbeit muss klappen, die Alarmpläne koordiniert werden“. Keine leichte Aufgabe für sieben Tanklöschfahrzeuge, vier Löschfahrzeuge, eine Drehleiter, zwei Kommandofahrzeuge und zwei Versorgungsfahrzeuge. Doch die Übung klappt bestens, die Übungsbeobachter Brandrat Werner Piesslinger und Abschnittsbrandinspektor Johann Neubauer zeigten sich sehr zufrieden.
Nach der Übung wurden Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt und besprochen.