Gründung findet Stadt: Ein Bonus-Ticket noch offen. Kinderbetreuung und Gastro-Event matchen sich. Zuschlag für Büro für Kommunikationsdesign.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 16. April 2021 (04:48)
WK-Obmann Gottfried Pilz, Projektleiterin Bettina Rehwald, Josef Lueger, Stadtrat Peter Engelbrechtsmüller, Gregor Haslinger (riz up), Barbara Pirringer (P&R), Viktoria Kickinger, das FORMFROH-Team Richard Loibl und Karin Wedl, Bewerber Michael Pichler, Bürgermeister Werner Krammer und Bewerberin Esma Sadula (von links oben) bei der Sitzung. Foto: eisenstrasse.info
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„Gründung findet Stadt“ nennt sich ein LEADER-Projekt der Eisenstraße NÖ, das vom Land kofinanziert wird. Ziel ist es, die Leerflächen in den Ortszentren zu minimieren und die Gründerquote zu heben. Neben Wieselburg, Scheibbs und Purgstall ist auch Waidhofen Teil dieses Projektes.

Welche Geschäftsideen gefördert werden, entscheidet eine Jury. Die ausgewählten Gründer bekommen Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Geschäftsfläche, profitieren von kostenloser Öffentlichkeitsarbeit und können sich finanzielle Unterstützung für Sachkosten abholen. Ursprünglich waren pro Gemeinde fünf Gründer-Tickets vorgesehen. In Waidhofen gingen diese an Literaturvermittlerin Petra Forster (LeseWerkstatt „Lirum-Larum-Lesespiel“, Ölberggasse), Elisabeth Lietz (Büro für systemisches Coaching, Hoher Markt), Camelia Bora (Modeboutique „Nona – vecchio e nuovo“, Unterer Stadtplatz), Lukas Huber („Spieledorf Huber“, Unterer Stadtplatz) und Friseurin Nicole Biber („atmospHAIR“, Unterer Stadtplatz).

Zuletzt wurde das LEADER-Projekt verlängert und von den Projektinitiatoren zwei weitere Bonus-Tickets pro Gemeinde ausgegeben. In Waidhofen bewarben sich gleich drei Gründer um diese. Bei einer Online-Sitzung präsentierten die drei Gründer der Jury ihre Geschäftsideen. Das erste Ticket erhielt schließlich Karin Wedl. Sie wird diesen Sommer ein Büro für Kommunikationsdesign in der Ölberggasse eröffnen. Wer das zweite Bonus-Ticket bekommt, ist noch offen. Beworben haben sich Michael Pichler und Esma Sadula. Pichler möchte in der Ybbsitzer Straße ein Gastronomie- und Eventkonzept umsetzen. Esma Sadula plant, eine Kinderbetreuungsstätte, in der die Jüngsten individuell betreut werden, zu eröffnen.

„Es sind allesamt hervorragende Geschäftsideen“, hält Bürgermeister Werner Krammer fest. „Die Jury wird nun noch offene Fragen klären und dann Ende Mai entscheiden.“