„My Fair Lady“ bei den Schlosshofspielen. Die Volksbühne bringt ab 5. Juli eine Neufassung von „My Fair Lady“ zur Aufführung.

Von Leo Lugmayr. Erstellt am 28. April 2019 (06:32)
Lugmayr
Der Hof des Rothschildschlosses wird zur Bühne für die Inszenierung der musikalischen Komödie „My Fair Lady“. Volksbühne-ObmannAlexander Riess hofft auch heuer wieder auf ausverkaufte Vorstellungen.

Für den 5. Juli ist die Premiere einer neuen Version von „My Fair Lady“ im Rahmen der Waidhofner Schlosshofspiele angesetzt. Uschi Nocchieri, die schon mehrmals für die Waidhofner Volksbühne Regie geführt und auch Stücke adaptiert hat, hat heuer das Skript für die Waidhofner Schauspieler in eine Neufassung gebracht. „,My Fair Lady‘ ist eigentlich als Operette am bekanntesten, wo es auch ein Happy End findet“, sagt Volksbühne-Obmann Alexander Riess.

Die tragische Theaterversion des Stoffes „Pygmalion“, die auf altgriechischen Vorlagen basiert und immer wieder in ihrer brisanten Liebesgeschichte Neubearbeitungen erfuhr, ist eigentlich die Vorlage für das Musical. „Ich habe aus Musical, Theaterstück und Film eine neue Version gebaut, die für die Volksbühne und die sommerlichen Schlosshofspiele gut passen könnte“, sagt Nocchieri.

In den Hauptrollen sind mit Karin Komatz als Eliza Doolittle, Thomas Krall, Otmar Pils und Werner Fally als Elizas Vater Al-fred Doolittle bekannte Größen, wobei man sich auf live gesungene Lieder von Komatz, Großberger und Fally freuen kann. Mit insgesamt 17 Schauspielern verfügt die Inszenierung über eine große Besetzungsliste.

„Das Bühnenbild wird dreimal wechseln, die Kulisse wird gut passen“, sagt Riess. Dass die Probenarbeiten im Plan sind, bestätigt Nocchieri. Für Genießer wird es auch heuer wieder eine Kooperation mit Schlosswirt Andreas Plappert geben.

Kurz zum Inhalt: Prof. Henry Higgins, ein selbstherrlicher Sprachwissenschaftler, wettet, dass er die arme Blumenverkäuferin Eliza Doolittle zu einer Herzogin machen könne, indem er ihr beibringt, ihre kraftvoll-vulgäre Sprache in den Akzent der feinen Londoner Gesellschaft umzuwandeln. Bei einer Botschafter-Party gibt er sie erfolgreich als Herzogin aus. Eliza ist von dieser Vorstellung begeistert, da sie hofft, mit verbessertem Stand einen Blumenladen führen zu können. Denn sie muss jeden Tag um ihren Lebensunterhalt kämpfen, um ihren Vater, Alfred P. Doolittle, der sich regelmäßig bei ihr durchschnorrt, durchzubringen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Premiere des Stücks ist am Freitag, 5. Juli.