Theater: Rechberger ist der „Herr Karl“ . Friedrich Rechberger wird das berühmte Stück Helmut Qualtingers an drei Terminen im Schlosskeller zur Aufführung bringen.

Erstellt am 25. November 2016 (05:00)
In Anlehnung an einen Monolog von Helmut Qualtinger wird Friedrich Rechberger „Der Herr Karl“ auf die Bühne des Schlosskellers bringen.
privat

Damals brandheiß, heute wieder brandaktuell: „Der Herr Karl“. Friedrich Rechberger wird dieses Stück in Anlehnung an einen Monolog von Helmut Qualtinger und Carl Merz unter der Regie von Uschi Nocchieri auf die Bühne des Schlosskellers bringen.

Der „Herr Karl“ mag es, wenn es brennt. Er hat den Zweiten Weltkrieg im Traum vorhergesehen und er träumt schon wieder. Der Antiheld „Herr Karl“ erzählt dem Zuschauer seine Lebensgeschichte, während er bei der Arbeit im Lager eines Feinkostgeschäftes sitzt.

Dabei entpuppt er sich zunehmend als opportunistischer Mitläufer aus dem kleinbürgerlichen Milieu, der sich im wechselhaften Gang der österreichischen Geschichte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Ende der Besatzungszeit in den 1950er-Jahren durchs Leben manövriert hat.

Insgesamt wird Friedrich Rechberger den Monolog dreimal zur Aufführung bringen. Die Premiere findet am Donnerstag, 8. Dezember, 19.30 Uhr, statt.