Waidhofen an der Ybbs

Erstellt am 07. März 2018, 05:00

von Andreas Kössl

Citybahn am Prüfstand. Stadt bespricht Möglichkeit von Betriebsgebieten in Gstadt und bei Hauptbahnhof. Bürgermeister: Radweg statt Citybahn denkbar.

Piaty

Die Stadt Waidhofen möchte in Gstadt und beim Hauptbahnhof Betriebsgebiete schaffen. Aus diesem Grund hat Bürgermeister Werner Krammer (WVP) nun Gespräche mit den Grundeigentümern NÖVOG und ÖBB aufgenommen. Dabei handle es sich aber nicht vordergründig um Gespräche über die Einstellung der von der NÖVOG betriebenen Citybahn, stellt der Stadtchef klar.

Mitgedacht werden müsse dieser Aspekt aber sehr wohl. Eine Verkürzung der Bahnstrecke bis Kreilhof oder Vogelsang (HTL) würde für den Stadtchef auf jeden Fall Sinn machen, da die Citybahn derzeit hauptsächlich Schüler transportiere.

NÖVOG: Citybahn hat kein Ablaufdatum

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Denkbar ist für Krammer aber auch ein Radweg statt den Citybahngleisen. „Diese Idee wurde schon von mehreren Seiten an mich herangetragen, da eine gewisse Unzufriedenheit mit der Radwegführung durch Waidhofen herrscht.“ Geht es nach dem Bürgermeister, könne auf einem derartigen Asphaltband dann auch der öffentliche Verkehr – etwa mit Citybussen oder als Zukunftsvision sogar mit autonom fahrenden Elektrobussen – geführt werden.

Seitens der NÖVOG heißt es auf Nachfrage, dass man derzeit keinerlei Gespräche über die Einstellung der Citybahn führe und die Waidhofner Stadtbahn auch kein Ablaufdatum habe.

Die NÖVOG habe derzeit den Auftrag, die Strecke mit der Citybahn zu befahren, sagt Krammer. Eine Verlängerung des Vertrags auf weitere acht Jahre stehe nächstes Jahr an. Bis dahin möchte der Stadtchef die Zeit nutzen, um die Zukunft der Citybahn zu klären.

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