Dorferneuerungspreis: An Goldmedaille vorbei geschrammt. Europäischer Dorferneuerungspreis geht an Hinterstoder in Oberösterreich. Waidhofen wurde in höchster Kategorie prämiert.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 04. Juli 2018 (04:20)
Die Jury bestehend aus Hans Verheijen, Beatrix Drago und Arno Friesing (4., 5. u. 7. v.l.) mit Maria Forstner (NÖ Dorf- und Stadterneuerung), Irene Kerschbaumer (NÖ Regional), Theres Friewald-Hofbauer (ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung) und Bürgermeister Werner Krammer (v.l.) bei ihrem Besuch Mitte Juni in Waidhofen.
Kössl

Der Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2018, der heuer unter dem Motto „weiter denken“ stand, ist entschieden: Nicht die Stadt Waidhofen, sondern die Gemeinde Hinterstoder in Oberösterreich wurde von der international besetzten Jury, die sich Mitte Juni ein Bild von der Ybbstalmetropole gemacht hatte, zum Sieger gekürte.

Auch wenn es für die Goldmedaille letztlich nicht reichte, so ging die Statutarstadt doch nicht gänzlich leer aus. Von den 23 Dörfern aus neun verschiedenen Staaten, die an dem Wettbewerb teilnahmen, schaffte es Waidhofen neben 13 anderen Teilnehmern in die höchste Kategorie, die jene Orte umfasst, die sich durch eine ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität auszeichnen.

"Die Beurteilung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und mit unserer Vision 2030 einen guten Plan für die Zukunft haben."Bürgermeister Werner Krammer

„Natürlich hätten wir uns darüber gefreut, diesen Preis zu gewinnen“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. „Dennoch stimmt mich die Beurteilung der Jury mehr als positiv. Sie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und mit unserer Vision 2030 einen guten Plan für die Zukunft haben. Unsere Bemühungen in puncto Innenstadtbelebung wurden in der Beurteilung ebenso positiv erwähnt wie die Bürgerbeteiligungsprozesse und das Miteinander von Stadt und Land. Das freut mich sehr und bestätigt mich darin, unseren Plan konsequent weiterzuverfolgen.“

Waidhofen vertrat das Land Niederösterreich heuer beim 15. Europäischen Dorferneuerungspreis, weil die Stadt den heurigen Projektwettbewerb der NÖ Stadt- und Dorferneuerung in der Kategorie Ganzheitlichkeit für sich entscheiden konnte.

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