Erstellt am 11. Januar 2017, 05:00

von NÖN Redaktion

Freiraum auf der Zell: Erste Ideen gesammelt. Im Zuge eines Workshops wurden Vorschläge für den 5.600 Quadratmeter großen Freiraum auf der Zell eingebracht. Begegnungsort soll von Zellern selbst erhalten werden.

Christoph Böck, Sabine Neubauer, Magdalena Rambas, Christoph Dahdal, Gerald Käferbeck, Gerhard Pöchhacker (vorne, v.l.), Bürgermeister Werner Krammer sowie Margit und Leopold Stockinger (hinten, v.l.) erarbeiteten gemeinsam Ideen für den Freiraum Zell.  |  NOEN, Magistrat

Um die Idee eines Freiraums auf der Zell zu verwirklichen, konnte sich die Stadt von der Alpenland-Bau- und Siedlungsgenossenschaft ein 5.600 Quadratmeter großes Grundstück mindestens für die nächsten zehn Jahre sichern. Das Grundstück befindet sich direkt neben dem Kunstrasenplatz auf der Zell.

Im Rahmen ihres Maturaprojekts will sich die Schülerin Magdalena Rambas um die Konzeptionierung dieses Platzes kümmern. „Jeder Zeller und jede Zellerin soll sich hier einbringen können und willkommen fühlen“, betont Rambas.

Termin mit Zellern

Erste Ideen aus der Bevölkerung wurden bereits im Rahmen des Stadterneuerungsprozesses erfasst. Diese Anregungen werden in den kommenden drei Wochen von Magdalena Rambas aufgearbeitet und mit Ideen aus dem ersten Workshop, der vergangenen Mittwoch stattfand, zusammengeführt.

Noch in diesem Frühjahr soll ein Termin mit den Zellern stattfinden, wo die bisher gesammelten Anregungen besprochen werden sollen. „Wir sehen zum Beispiel bei der Hundefreilaufzone, dass ein Begegnungsort von den Bürgern selbst gestaltet und in Schuss gehalten werden kann. Hier funktioniert diese Organisationsform einwandfrei. Ich kann mir so etwas auch gut für den Freiraum auf der Zell vorstellen. Dieser Platz soll auf jeden Fall die Möglichkeit haben, zu wachsen. Die Stadt wird für den Anfang die benötigten Materialien zur Verfügung stellen“, so Bürgermeister Werner Karmmer.

Grillmöglichkeit fix eingeplant

Ein Vorhaben scheint jedoch bereits fix: Der Wunsch nach einer öffentlichen Grillmöglichkeit ist sehr groß. Auch die „kost.bare“ Gemeinde, geleitet von Umweltstadtrat Fritz Hint steiner und Gerald Käferbeck, will sich hier einbringen. Außerdem sollen möglichst naturbelassene Spielmöglichkeiten für Kinder und Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Unumstritten ist auch das Bestehenbleiben der beliebten Rodelwiese, die von den Kindern häufig genutzt wird.

Umfrage beendet

  • Freiraum für die Zell: Eine gute Idee?