Bauarbeiten für Forsteralm-Beschneiung gestartet. Bauarbeiten für moderne Beschneiung der Forsteralm gestartet. Ende November soll diese betriebsbereit sein. Bis Jahresende soll Sommernutzung des Skigebiets stehen.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 06. September 2017 (05:00)
Stephan Schönberger/WSG Gaflenz
Die Bürgermeister Josef Hofmarcher (Ybbsitz), Johann Lueger (Opponitz), Günther Kellnreitner (Gaflenz), Werner Krammer (Waidhofen) und Gerhard Klaffner (Weyer) nahmen mit den Nationalratsabgeordneten Andreas Hanger (NÖ) und Johann Singer (OÖ) sowie Geschäfstführer Manfred Großberger den offiziellen Spatenstich für die neue Beschneiungsanlage der Forsteralm vor.

Eifrig gearbeitet wird derzeit auf der Forsteralm. Wie berichtet, bekommt das Skigebiet an der Grenze von OÖ und NÖ eine moderne Beschneiungsanlage, um den Betrieb nachhaltig abzusichern. Innerhalb von 72 Stunden kann die Forsteralm dann künftig schon bei Temperaturen von minus ein Grad mit einer stabilen Kunstschneedecke überzogen werden. Bislang waren minus drei bis minus vier Grad notwendig.

Stephan Schönberger/WSG Gaflenz

Rund 1,5 Millionen Euro werden bis zum Saisonstart Anfang Dezember in dieses Projekt investiert. 455.000 Euro wurden mittels Crowdfunding aufgestellt. Den Rest steuern die Länder Ober- und Niederösterreich bei.

Bereits vor etwa 14 Tagen wurde auf der Forsteralm mit den Erdbauarbeiten begonnen. Die Künetten sind fertig, sodass demnächst die Rohre verlegt werden können. Am vergangenen Freitag fand nun der offizielle Spatenstich statt. „Wir sind sowohl im Zeit- als auch im Budgetplan“, sagte Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, der dieses Projekt gemeinsam mit dem oberösterreichischen Nationalratsabgeordneten Johann Singer forciert hatte. „Die Zusammenarbeit ist beispielgebend für weitere länderübergreifende Aktivitäten“, meinte dieser.

Bründlboden bleibt womöglich für Skitouren

Alle wichtigen Aufträge seien bereits vergeben worden, berichtete Planer Wolfgang Vogl

auer von der Firma IKW, wobei die größten Aufträge an regionale Firmen gegangen seien. „Bis Ende November wird die neue Anlage in Betrieb gehen und die Beschneiung bis zur Bergstation des Sessellifts möglich sein.“ Im Herbst soll nun auch eine Sommernutzung für die Forsteralm überlegt werden. Dazu werden im Herbst in Gaflenz Workshops abgehalten. Bis Ende des Jahres soll ein Konzept stehen. Im Hintergrund wird an einer engeren Zusammenarbeit mit dem Skigebiet und Bikepark Königsberg in Hollenstein gefeilt.

Weitere positive Nachrichten gibt es für die Skisportler auf der Forsteralm. Die Fuchsloch-Piste bei Lift 4 bleibt erhalten. Und auch der Bründlboden, der ursprünglich aufgeforstet werden sollte, könnte für die Skitourengeher erhalten bleiben.

Stephan Schönberger/WSG Gaflenz