Feilen an Lösung für die Forsteralm. Wirtschaftspark Ybbstal GmbH kauft Lifte für Weiterbetrieb 2016/17.

Erstellt am 21. September 2016 (04:49)
L. Lugmayr
Königsberg und Forsteralm am familienfreundlichsten.

Nach dem Rückzug der Familie Forster vom Liftbetrieb wird derzeit an einem länderübergreifenden Schulterschluss für die Fortführung des Skigebiets Forsteralm gearbeitet. Die NÖN berichtete.

Angedacht ist, dass die Gemeinden Waidhofen, Ybbsitz, Opponitz, Hollenstein, Gaflenz, Weyer, Maria Neustift und Großraming die Infrastruktur des Skigebiets in einer gemeinsamen GmbH übernehmen und diese dann an ein Betreiberkonsortium aus Sportunion Waidhofen, Skischule Manfred Großberger und Wolfgang Resch (Firma Ginner) verpachten.

Am Montag wurde in einem ersten Schritt der Kauf der Liftanlagen durch die Wirtschaftspark Ybbstal GmbH, in der die genannten niederösterreichischen Gemeinden vertreten sind, von der Generalversammlung bestätigt. „Das ist ein wesentlicher weiterer Schritt für die Erhaltung des Skigebiets“, sagt Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger. Es gelte aber noch eine Reihe von Verträgen auszuverhandeln.

Absichtserklärungen bereits fixiert

Einig sei man sich bereits mit den zwei größten Grundstückseigentümern auf der Forsteralm, berichtet Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer. Geplant ist, dass die Wirtschaftspark Ybbstal GmbH die Grundstücke an die neuen Lift-Betreiber weiter verpachtet. Mit einer endgültigen Lösung, um den Skibetrieb auf der Forsteralm vorerst einmal für die Saison 2016/17 zu sichern, wird in den nächsten 14 Tagen gerechnet.

Für eine langfristige Sicherung soll eine Forsteralm Infrastruktur GmbH, in der die vier Gemeinden aus OÖ und NÖ vertreten sind, die Aufgaben der Wirtschaftspark GmbH übernehmen. Absichtserklärungen der Gemeinden gibt es bereits. Die notwendigen Gemeinderatsbeschlüsse stehen noch aus.