Gschroa auf da Oim. Oúìéà, Animal Machine, The Striggles, Franz Fuexe und Bulbul am Freitag, 27. Juli, beim Fleischrock des Vereins Förderband.

Erstellt am 12. Juli 2018 (03:51)

Am Freitag, 27. Juli, wird es wieder laut zwsichen Waidhofen und Gaflenz, wenn der Kulturverein Förderband wieder zum Fleischrock auf die Forsteralm lädt. Einmal mehr dient dabei die Forsterauhütte als wetterunabhängige Location, in der sich heuer fünf Bands zwischen Rock, Noise, Hardcore-Punk und Experiment die Klinke in die Hand geben.

Den Anfang machen die Lokalmatadore Oúìéà. Dabei handelt es sich um die Brüder Michael und Harald Großberger, die letztes Jahr schon auf einem Förderband-Fest mit von Synthesizer und Drumcomputer unterstützten Gitarrensounds das Publikum in ihren Bann ziehen konnten. Mittlerweile zum Quartett gewachsen, warten Oúìéà zum Auftakt des diesjährigen Fleischrocks mit progressiver Rockmusik auf.

Aus Scheibbs kommen Animal Machine ins sommerliche Skigebiet. Jack Wallners (Gesang, Gitarre), Tobias Pöcksteiners (Bass) und Paul Pehams (Schlagzeug) Kernkompetenz ist druckvoller Stoner-Rock, aber auch knackiger Blues-Rock und die melodieseligen Sechziger und Siebziger sind dem Dreiergespann nicht fremd.

Musik-Gericht jenseits aller Schubladen

Musik jenseits aller Schubladen zwischen No Wave, Artrock und Experiment kommt dann von The Striggles aus Graz, einer Band, die den Begriff Mainstream nicht mal vom Hörensagen kennt.

Danach werden die Franz Fuexe aus Ybbsitz für ein Gschroa auf der Alm sorgen. Wider das Motto „Jeden Tog da söwe Scheiß und dazwischen is fad!“ werden Störfaktor Mayr (Gschroa), Jihadi-Jürgi Schallauer (Gschroa, Stromboss, Stromklavier, Quetschn), Magic Leichtfried (Stromgita) und Chris „Hias“ Pruckner (Zeigl) mit fettem Hardcore-Punk und charmant-direkten Mostviertler Texten einen ordentlichen Bahöö schlagen.

Zum Schluss lassen es noch Bulbul ordentlich krachen. Die Avant-Noise-Rock-Berserker aus Wien werden dabei auf der Forsteralm einmal mehr gemäß dem Titel ihrer letzten Platte das Hirn und das Gehör der geneigten Hörer fein hacken. Repetitive Rock-Riffs werden da immer wieder von experimentellen Noise-Improvisationen und einer gehörigen Brise Irrsinn durchbrochen.

Auch heuer kann man wieder die Zelte aufschlagen oder aber mit dem Gratis-Shuttlebus nach Hause fahren. Abgerundet wird das Ganze von kulinarischen Schmankerln mit Produkten aus der Region, die trotz Fleischrock auch vegan gereicht werden.