SPÖ startet Rochade im Stadtparlament. Gabriele Weber folgt Fritz Hofer nach. Vize Reifecker geht am 23. September. Bahr übernimmt. Freunthaler rückt nach.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 08. September 2019 (12:29)
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Gabriele Weber wurde als neue SP-Gemeinderätin angelobt.

In der montäglichen Sitzung des Waidhofner Gemeinderats startete die SPÖ den Umbau ihrer Gemeinderatsfraktion. Gabriele Weber wurde als neue SPÖ-Mandatarin angelobt. Sie folgt Fritz Hofer nach, der sein Mandat zurücklegte. Der 58-Jährige war im Mai 2015 Thomas Krall im Waidhofner Gemeinderat nachgefolgt.

Weber ist 42 Jahre alt, verheiratet und als Bildungsberaterin tätig. Aufgewachsen in Hollenstein lebt sie nun seit 22 Jahren in Waidhofen, wo sie sich im Verein Mit-Menschen als Obmannstellvertreterin für Menschen in Notlagen engagiert.

„Ich verfolge die Politik in Waidhofen schon seit ich hier wohne“, sagt Weber. „Vor 15 Jahren habe ich mich schon bei der SJ und in der Stadtpartei engagiert, habe dann aber leider aus beruflichen Gründen unterbrechen müssen. Bei der letzten Gemeinderatswahl habe ich dann das Team der SPÖ&UA unterstützt, um dem Rechtsruck, der immer mehr zur Normalität wird, entgegenzutreten.“

Bei ihrer Arbeit im Gemeinderat möchte sich die neue SP-Mandatarin in den Bereichen Arbeit, Aus- und Weiterbildung, Umweltschutz, leistbarer Wohnraum, gelebte Integration, Soziales und Frauenrechte einbringen. „Ich freue mich, dass Gabi Weber unser Team verstärkt und sie ihr Engagement und ihre Kompetenzen für die Menschen und unsere Stadt einsetzt“, sagt SPÖ-Stadtparteiobmann Armin Bahr. „Bei Fritz Hofer möchte ich mich für seine langjährige Tätigkeit bedanken.“

In der nächsten Gemeinderatssitzung am 23. September wird dann SPÖ-Vizebürgermeister Martin Reifecker aus der Stadtpolitik ausscheiden. Er hatte nach der Wahlschlappe seiner Partei 2017 – die SPÖ verlor vier von zehn Mandaten und hält seitdem bei sechs Gemeinderatssitzen – seinen Rückzug aus der Politik angekündigt. Reifeckers Vizebürgermeisteramt wird SP-Chef Bahr übernehmen. Auf dem frei werdenden SPÖ-Sitz folgt Kurt Freunthaler nach.