3,3 Prozent ohne Job. Voraussichtliche Arbeitslosenquote im AMS-Bezirk Waidhofen lag 2019 bei 3,3 Prozent. Leichter Anstieg trotz Top-Wert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Januar 2020 (04:23)
AMS-Leiterin Anita Prüller schließt einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht aus.
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513 Personen waren Ende Dezember am AMS Waidhofen als arbeitslos vorgemerkt. Im Vergleich zum Dezember 2018 bedeutet das einen Rückgang von 13,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote für Dezember lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

Für das abgelaufene Kalenderjahr ergibt sich im AMS-Bezirk eine voraussichtliche Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent. Das ist ein Top-Wert. Im Vergleich dazu liegt der NÖ-weite Wert bei voraussichtlich 7,5 Prozent.

„Die Bilanz für 2019 lässt jedoch erkennen, dass bei uns trotz der niedrigen Arbeitslosenquote eine Stagnation bzw. ein sanfter Anstieg der vorgemerkten arbeitslosen Personen zu verzeichnen ist“, sagt Waidhofens AMS-Leiterin Anita Prüller. 428 Personen werden im Jahresdurchschnitt 2019 voraussichtlich arbeitslos gewesen sein. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von durchschnittlich zehn vorgemerkten arbeitslosen Personen. Auf der Geschäftsstelle sei das Jahr 2019 von intensiver Vermittlungsarbeit geprägt gewesen, resümiert Prüller. 1.745 freie Stellen und Lehrstellen wurden mit einer Arbeitskraft oder einem Lehrling besetzt. Rund 1.300 vorgemerkte Jobsuchende nahmen 2019 wieder eine Arbeit auf.

Für 2020 schließt die AMS-Leiterin einen Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht aus. „Grund dafür ist die Verlangsamung des Tempos, mit dem Unternehmen neue Arbeitskräfte aufnehmen, bzw. die vorsichtigen Planungen in den Unternehmen.“ Am AMS Waidhofen setzt man deshalb auf eine rasche und konsequente Vermittlung, ein hochwertiges Ausbildungsangebot sowie die Förderung von älteren und langzeitarbeitslosen Personen.