65 Jahre Staatsvertrag: Ein Kogler für Figl. Zum Jubiläum 65 Jahre Staatsvertrag überreichte Sobotka ein Werk von Leopold Kogler an die Tochter des damaligen Ministers.

Von Leo Lugmayr. Erstellt am 21. Mai 2020 (03:43)
Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Außenminister Alexander Schallenberg (rechts) übergaben die von Leopold Kogler künstlerisch bearbeitete Figl-Rede (links am Bild) an Anneliese Figl.  
Parlamentsdirektion/Johannes Zinner

Am 15. Mai 1955 – also vor genau 65 Jahren – unterzeichnete der damalige Außenminister Leopold Figl im Schloss Belvedere den Staatsvertrag, der Österreich seine volle Freiheit und Souveränität nach der Besatzungszeit brachte. Zu diesem Jubiläum und anlässlich des Geburtstags von Leopold Figl am 2. Oktober malte der Mostviertler Künstler Leopold Kogler ein Bild. Kogler bearbeitete dafür die Rede Figls, die dieser drei Tage vor der Unterzeichnung des Staatsvertrags im Nationalrat gehalten hat, künstlerisch.

„Figl war stets ein Vorbild für mich“

Das Bild übergaben Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Außenminister Alexander Schallenberg vergangene Woche an Anneliese Figl, die Tochter des mittlerweile verstorbenen Außenministers – und übrigens auch eines Vorgängers von Wolfgang Sobotka als Nationalratspräsident – Leopold Figl. Im Palais Epstein lud Sobotka Anneliese Figl und Außenminister Schallenberg zum Gedankenaustausch. „Leopold Figl war eine Ausnahmepersönlichkeit der österreichischen Politik und stets ein großes Vorbild für mich. Ich habe sein offenes Wesen und seine Nähe zu den Menschen immer besonders be