AMS-Leiterin: „Günstige Situation am Arbeitsmarkt“. Niedrigster Jänner-Wert bei Arbeitslosigkeit in Waidhofen seit 2008. 556 Personen waren als arbeitslos gemeldet.

Von Lisa Hofbauer. Erstellt am 12. Februar 2020 (03:45)
„Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Beschäftigung steigt“, freut sich AMS-Leiterin Anita Prüller.
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Auch zum Jahresbeginn gibt es vom Arbeitsmarkt erfreuliche Entwicklungen zu vermelden: „Die Arbeitslosigkeit sinkt bei steigender Beschäftigung“, fasst die Geschäftsstellenleiterin des Arbeitsmarktservices (AMS) Waidhofen, Anita Prüller, die Arbeitsmarktentwicklung im Jänner 2020 zusammen.

556 Personen waren im Jänner 2020 beim AMS Waidhofen als arbeitslos vorgemerkt – um 106 Personen weniger als im Jänner des Vorjahres. „Das ist gleichzeitig auch der niedrigste Jänner-Wert seit 2008“, informiert Prüller. Von der noch immer günstigen Situation des Arbeitsmarktes profitieren weiterhin Männer stärker als Frauen.

„Erfreulicherweise gibt es bei den älteren Arbeitslosen über 50 Jahren einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr“, freut sich Prüller. Hier waren im Jänner 2020 um 24 Personen weniger arbeitslos gemeldet als 2019 (minus 12,7 Prozent). „Dabei hat sicher auch der Fördereinsatz durch das AMS einen Beitrag geleistet“, sagt Prüller.

Bei den Lehrstellen stehen derzeit 19 Lehrstellensuchende (um 72,7 Prozent mehr als 2019) 18 sofort verfügbaren, offenen Lehrstellen gegenüber (40 Prozent weniger als im Vorjahr). „Diese Entwicklung ist nicht überraschend und wird sich in den nächsten Monaten wieder entspannen“, sagt Prüller. Das Service für Unternehmen des AMS Waidhofen wolle in der nächsten Zeit offensiv in die Lehrstellenwerbung gehen. Dabei erhalten die am AMS vorgemerkten Jugendlichen individuelle Unterstützungsangebote, um in einem Lehrberuf Fuß fassen zu können.