Baustellenbesichtigung: Renaissancebau fit für Zukunft. Der Umbau des denkmalgeschützten Bezirksgerichts ist bereits im Endspurt.

Von Christa Hochpöchler. Erstellt am 15. April 2019 (18:06)

Das Haus mit dem Renaissancebaukern aus dem 16. Jahrhundert war in die Jahre gekommen. Noch dazu war es nicht barrierefrei, die Sanitäranlagen und die Sicherheitstechnik waren unzureichend.

Beim Tag der offenen Baustelle konnten sich die zahlreichen Besucher einen Überblick über die Revitalisierungsarbeiten machen. Gerichtsvorsteher Markus Pischinger führte durch das Haus und berichtete vom Baufortschritt. Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, wurde ein Lift eingebaut, die Sanitäranlagen wurden völlig neu gebaut. Mit viel Feingefühl hat man die Vorzüge des Gebäudes hervorgehoben, die Halle mit dem Tonnengewölbe und der Wartebereich mit dem Kreuzgradgewölbe im Obergeschoß kommen dabei voll zur Geltung.

Auch technisch wird das Bezirksgericht nach der Fertigstellung am letzten Stand der Technik sein. Videokonferenzen sollen zukünftig möglich sein. Für die Sicherheit der Mitarbeiter soll eine Sicherheitsschleuse beim Eingang sorgen.
Die Arbeiten liegen voll im Plan, die Übergabe soll Ende Mai 2019 erfolgen.