Bis zu 400 Kubikmeter Felsmaterial donnerten in Ybbs. 300 bis 400 Kubikmeter Material donnerten in Ybbs. Straße kurzzeitig gesperrt. Landesgeologe stellt Unbedenklichkeit fest.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 17. April 2019 (04:30)
Kössl
In der Nacht auf Sonntag krachte die Felswand in die Ybbs. Für das Stück der Ybbsitzerstraße bestehe keine Gefahr, stellte ein Geologe fest.

Feuerwehr und Polizei mussten am Sonntagvormittag in die Ybbsitzerstraße ausrücken. Auf Höhe des EVN-Areals waren in der Nacht zwischen 300 und 400 Kubikmeter Felsmaterial vom Hang abgebrochen und in die Ybbs gestürzt. Die Ybbsitzerstraße wurde kurzzeitig gesperrt, konnte aber kurz darauf nach Begutachtung durch die Behörde wieder freigegeben werden.

Am Montagnachmittag wurde der Abbruch vom geologischen Dienst des Landes Niederösterreich untersucht. Ein Geologe seilte sich ab, um den Abbruch zu inspizieren und von der gegenüberliegenden Seite wurde der Hang mittels Fernglas begutachtet. Dabei sei festgestellt worden, dass auf dem Straßenstück keine unmittelbare Gefahr bestehe, heißt es aus dem Magistrat. Eine Sanierung des Hangs sei nicht angedacht. Das abgebrochene Felsmaterial werde in der Ybbs belassen. Auch anderswo im Stadtgebiet bestehe keine Gefahr, da die Ybbshänge in einem laufenden Prozess ständig überprüft würden.