Erneuerbare Energiegemeinschaft: Start mit Stadt-Anlagen

Erstellt am 26. November 2022 | 06:40
Lesezeit: 2 Min
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Der neu gewählte Vereinsvorstand der EEG Waidhofen: Mario Plank, Julia Sattler, Erich Leonhartsberger, Julia Büringer, Matthias Pialek, Philipp Peham (gda) und Bürgermeister Werner Krammer (von links).
Foto: Magistrat
Erneuerbare Energiegemeinschaft Waidhofen geht in den Probebetrieb.
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Die Stadt Waidhofen arbeitet am Aufbau einer Erneuerbaren Energiegemeinschaft (EEG). Damit soll Strom gemeinsam produziert und untereinander geteilt werden.

Nun geht die Energiegesellschaft einmal mit den städtischen Anlagen in den Probebetrieb. Im Jänner 2023 sollen dann die Bürgerinnen und Bürger hinzugenommen werden. Über 100 Waidhofnerinnen und Waidhofner haben bislang ihr Interesse bekundet.

„Wir gehen in einen ersten Probebetrieb, um Erfahrungen zu sammeln und bisher offene Fragen zu klären“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. „Mittlerweile haben sich die Rahmenbedingungen durch die Inflation und vor allem durch die steigenden Energiepreise stark geändert. Was zur Folge hat, dass das Einsparungspotenzial für Teilnehmerinnen und Teilnehmer stark eingeschränkt ist“. Jetzt gehöre noch geklärt, ob für Energiegemeinschaften auch die Strompreisbremse gilt, sagt der Stadtchef. „Wir sind uns aber dennoch sicher, dass das Modell der Energiegemeinschaft ein zukunftsweisendes ist und dass wir unabhängig von finanziellen Vorteilen in Alternativen denken müssen“, meint Krammer.

Grundsätzlich geht es bei den EEGs darum, dass Privathaushalte und Gemeinden, die Strom selbst produzieren, Gemeinschaften gründen und überschüssigen Strom an Verbraucher in der Umgebung verkaufen. Vor Kurzem wurde der Vereinsvorstand der EEG Waidhofen gewählt. Im Dezember werden die Mitgliedervereinbarungen an die Interessentinnen und Interessenten verschickt.

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