Gemeinderatswahl: Sieben Listen kämpfen um 40 Mandate

So viele Parteien wie nie zuvor wollen in den Waidhofner Gemeinderat einziehen. 144 Kandidaten stellen sich der Wahl.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 06:07
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Wahl Symbolbild
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Foto: APA/ROLAND SCHLAGER

Sieben Listen gehen bei der Gemeinderatswahl am 30. Jänner in Waidhofen an den Start. 9.820 Personen sind wahlberechtigt, um 746 weniger als vor fünf Jahren.

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Foto: Quelle: Magistrat Waidhofen a/d Ybbs; Foto: Sergey Tinyakov/shutterstock.com; NÖN-Grafik: Gastegger

Neben den bewährten Kräften WVP, SPÖ, Liste FUFU, FPÖ, UWG und Grüne stellt sich erstmals auch die MFG mit 15 Kandidaten der Wahl. Angeführt wird die impfkritische Partei von Wolfgang Durst. 80 Kandidaten bietet die Waidhofner Volkspartei mit Bürgermeister Werner Krammer an der Spitze auf. Vor fünf Jahren konnte der Stadtchef bei seinem erstmaligen Antreten als WVP-Spitzenkandidat die 2012 verlorene absolute Mehrheit zurückholen. Die 22 Kandidaten der SPÖ werden von Armin Bahr, der die Partei nach dem Wahldebakel von 2017 übernommen hat, angeführt. Wieder am Start ist auch die Liste FUFU von Martin Dowalil, die vor fünf Jahren ihren Mandatsstand verdoppeln konnte.

 

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Bei der FPÖ, die 2017 um ein Mandat aufstocken konnte, ist Josef Gschwandegger die neue Nummer eins. Der ehemalige FPÖ-Mandatar Karl-Heinz Knoll führt nun die UWG, die 2017 fünf Mandate verlor, an. Spitzenkandidat der Grünen ist wieder Matthias Plankenbichler.