Hilfswerk feierte 25-jähriges Bestandsjubiläum. Mit 25 Jahren ist das Waidhofner Hilfswerk einer der jüngsten Zweigvereine Niederösterreichs.

Von Leo Lugmayr. Erstellt am 11. September 2020 (12:47)
Beatrix Cmolik (links), Bürgermeister Werner Krammer (2. von links) und Hilfswerk-Präsidentin Michaela Hinterholzer (4. von links) feierten mit den Mitarbeiterinnen des Hilfswerks Waidhofen die ersten 25 Vereinsjahre.
Lugmayr

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Zweigvereins Waidhofen blickte das Hilfswerk am Freitag auf eine Erfolgsgeschichte zurück. „Begonnen hatte alles 1995 mit dem steigenden Bedarf an Kinderbetreuung in der Stadt“, erinnerte sich die heutige Vereinsobfrau Beatrix Cmolik im Rahmen einer Feierstunde im Schulzen trum. Eine Babysitterbörse wurde ins Leben gerufen und bald reagierte man auf den zunehmenden Bedarf in der Kranken- und Altenpflege mit einem Ausbau des Angebots.

„Bis heute ist die Waidhofner Niederlassung der jüngste Zweigverein des Hilfswerks in Niederösterreich“, sagt Hilfswerk-Präsidentin Michaela Hinterholzer, die zur Jubiläumsfeier angereist war. „Das Hilfswerk ist der größte Anbieter an Hauskrankenpflege in NÖ, seit 42 Jahren mit 55 Zweigvereinen aktiv und betreut 8.700 Kunden mit 3.100 Mitarbeitern, 2.000 davon sind in der Hauskrankenpflege tätig, zu 97 % sind es Frauen“, sagte Hinterholzer.

Für die Arbeit in der Hauskrankenpflege müsse man laut Hinterholzer schon ein Wunderwuzzi sein. „Die Herausforderungen bestehen nicht nur in der Pflegearbeit selber, man ist Gesprächspartner für Sorgen, Freundin und muss auch schon einmal allein die Schneeketten auflegen können“, meinte Hinterholzer. Der Bedarf an Personal steigt, derzeit sind allein in NÖ 200 Stellen ausgeschrieben.

Blumen gab es für die Mitarbeiterinnen und Leiterin Jessica Richter, ein „Bschoadbinkerl“ für den Gründungsvater, den damaligen Magistratsdirektor Franz Höblinger.