L 93-Radweg: Erstes Stück ist fertig. Radweg von Bachwirtsiedlung bis Haus Forsterbach erhöht Verkehrssicherheit.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 09. Oktober 2020 (14:28)
Mobilitätsstadtrat Erich Leonhartsberger, Franz Stiedl (Leiter Straßenbauabteilung), Baudirektor Martin Helm, Bürgermeister Werner Krammer, Straßenbaudirektor Josef Decker, Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko, Baumeister Mario Magnes und Polier Franz Prenn (von links) machten sich ein Bild vom neuen Geh- und Radweg.
Magistrat

Im Sommer des vorigen Jahres hat der NÖ Straßendienst damit begonnen, die L 93 auf einer Länge von etwa einem Kilometer zu sanieren und zu verbreitern. Im Zuge dessen wurde auch der erste Abschnitt der Radanbindung von der Bachwirtsiedlung in die Innenstadt umgesetzt. Nun konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Somit gibt es jetzt entlang der L 93 einen kombinierten Geh- und Radweg von der Bachwirtsiedlung bis zum Haus Forsterbach. Damit wurde zum einen die Verkehrssicherheit auf diesem Abschnitt für die Radfahrer erhöht, zum anderen gibt es nun auch eine sichere Anbindung an die Bushaltestelle und somit zum öffentlichen Verkehrsnetz der Stadt.

„In Zeiten des Klimawandels muss man nicht mehr extra betonen, dass es wichtig ist, Möglichkeiten für eine sichere, sanfte Mobilität zu schaffen“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. „Das Thema ist fixer Bestandteil unserer Stadtentwicklung und Teil eines umfassenden Mobilitätskonzeptes, das wir Schritt für Schritt umsetzen. Ich bin sehr froh, dass wir mit der Umsetzung dieses Projektes wieder einen weiteren Meilenstein geschafft haben.“

Der zweite Teil des Radweges vom Haus Forsterbach in die Innenstadt befindet sich derzeit in Planung.

Die Gesamtkosten für den Ausbau der L 93 von rund 380.000 Euro übernimmt zur Gänze das Land NÖ, die Kosten für die Errichtung des Geh- und Radweges von rund 110.000 Euro trägt die Stadt.

„Das Land NÖ investiert laufend in das Landesstraßennetz. Vorrangiges Ziel ist die Erhaltung der Verkehrssicherheit, wobei auch auf die Lebensqualität der Bürger besonders Wert gelegt wird“, sagt Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko. „Mit der Erneuerung der Fahrbahn hier in Waidhofen wird dem Rechnung getragen.“