Liste FUFU: Bürgern Raum zurückgeben

Erstellt am 20. Januar 2022 | 06:51
Lesezeit: 2 Min
Liste FUFU fordert Begegnungszone in Waidhofner Innenstadt und Bedarfsanalyse beim Wohnen.
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Mit zehn Mitstreiterinnen und Mitstreitern tritt FUFU-Chef Martin Dowalil am 30. Jänner an. Die Frauenquote beträgt 50 Prozent. Damit möchte die Bürgerliste ein Vorbild hinsichtlich einer Gleichstellung der Geschlechter sein.

Angeführt wird die Liste von den vier derzeitigen FUFU-Gemeinderäten, dahinter folgen mit Thomas Riegler, Sybille Kellermair, Mario Plank, Simone Raab, Peter Krakauer und Doris Buder sechs Personen, mit denen Dowalil auch freundschaftlich verbunden ist und die sich wie der FUFU-Chef im Alternativ-Kulturverein Förderband engagieren. Bei der Wahl 2017 war von ihnen nur Veranstaltungstechniker Mario Plank bereits mit dabei.

Zentrales Anliegen der Liste FUFU ist der Kampf gegen Bodenversiegelung. Inakzeptabel seien deshalb das geplante Postverteilerzentrum in Gstadt oder das Wohnbauprojekt am Hochfeld. Stattdessen solle die Nachverdichtung im Stadtzen trum forciert werden. Die Liste fordert verpflichtende Standards bei der Planung von Betriebsgebieten. Eine Wohnbedarfsanalyse soll eine bedarfsgerechte Entwicklung beim Wohnen gewährleisten. Tritt die Stadt als Bauherrin auf, soll auf die Verwendung von ökologischen Baustoffen geachtet werden. Ein Fördertopf für Sanierungen mit ökologischen Baustoffen soll eingerichtet werden.

Des Weiteren möchte die Liste FUFU ihr Augenmerk auf den Ausbau der Barrierefreiheit legen. Um die Innenstadt zu beleben, möchte man am Oberen Stadtplatz von der Stadtpfarrkirche bis zum Rathaus eine Begegnungszone schaffen. Die 25 Querparkplätze in der Mitte sollen in einen Grün- und Mehrzweckstreifen verwandelt werden. „Die Parkdecks Pfarrgarten und Schlosscenter können die wegfallenden Stellplätze leicht aufnehmen“, ist Dowalil überzeugt. Die Kurzparkzonenabgabe solle in der Innenstadt von derzeit 50 Cent auf einen Euro pro Stunde angehoben werden. „Es ist das Gebot der Stunde, den Menschen mehr Raum zurückzugeben“, sagt Dowalil.

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