Nach Vandalenakten: Konvikt wird per Video überwacht. Sachbeschädigungen, Verunreinigungen und Ruhestörung: Stadt setzt Maßnahmen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 11. September 2020 (05:44)
Bürgermeister Werner Krammer, Christopher Bühn (IT-Referat am Magistrat), Alexander Kettner (Referat Liegenschaften, Freizeit- und Kulturbetriebe) und Peter Schipp (Referat IT) beim Lokalaugenschein.
Magistrat

Im Waidhofner Konviktgarten kam es zuletzt immer wieder zu Vandalenakten. So wurden die WC-Anlagen schwer beschädigt, wurde Müll einfach liegengelassen und der Spielplatz mit Zigarettenstummeln und Glasscherben verunreinigt. Anrainer berichteten immer wieder von Ruhestörungen.

Um dem Einhalt zu gebieten, hat sich die Stadt nun dazu entschlossen, Kameras im Konviktgarten zu installieren. Die Videos der Kameras sollen zur Aufklärung bei Sachbeschädigungen oder Vandalenakten herangezogen werden. Um den Datenschutzanforderungen zu entsprechen, werden die Daten nach 72 Stunden wieder gelöscht.

„Es geht hier um die Sicherheit der Kinder am Spielplatz und darum, dass sich alle Waidhofnerinnen und Waidhofner sowie die Gäste unserer Stadt im Konviktgarten wohlfühlen können“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. „Ich ersuche wirklich alle, die Regeln einzuhalten – für ein gutes Miteinander und ein sauberes Waidhofen.“

Da es in der Vergangenheit auch am Areal rund um das Kraftwerk Stadtwehr immer wieder zu Sachbeschädigungen kam, wird dieses nun videoüberwacht.