Plädoyer für Entschärfung bei Arzbergstraße. Anrainer fordern Erhöhung des Kreuzungsbereichs. Waidhofner Bürgermeister: Bodenmarkierungen kommen.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 10. September 2021 (05:13)
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Nicht selten kommt es auf der Zell im Kreuzungsbereich Arzbergstraße – Vorgartenstraße – Feldstraße zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr, weil manche Autofahrer das Tempolimit missachten.
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Immer wieder kommt es auf der Zell im Kreuzungsbereich Arzbergstraße – Vorgartenstraße – Feldstraße zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Nicht selten halten sich Autofahrer nicht an die vorgeschriebene Tempo-30-Beschränkung und preschen mit überhöhter Geschwindigkeit die Arzbergstraße rauf oder runter. Für Fußgänger und besonders für Kinder, welche die Kreuzung queren wollen, heißt es da ordentlich aufpassen.

Schon seit Längerem plädieren Anrainer für eine Entschärfung des Kreuzungsbereichs. „Schon letztes Jahr habe ich seitens der Gemeinde eine Entschärfung gefordert. Damals wurden mir zwar Maßnahmen versprochen, bis heute ist aber nichts geschehen“, berichtet ein Anrainer, der darauf hinweist, dass durch die neuen Wohnbauten in der Vorgartenstraße nun zahlreiche Familien mit Kindern in dem Straßenzug wohnen.

Gefährlicher Schulweg wegen Temposündern

Zum Schulstart möchte der Familienvater seine Forderung nach einer Entschärfung des Kreuzungsbereichs nochmals untermauern. „Mit einer Hinweistafel ‚Achtung Kinder‘ wird man seitens der Stadt allerdings den nächsten Unfall nicht verhindern können“, sagt er. „Ich habe schon mit mehreren Familien gesprochen und wir denken dabei an eine Erhöhung des Kreuzungsbereichs, wie das in der Plenkerstraße – Durstgasse der Fall ist. Damit könnte die Kreuzung auch abends und in der Früh tatsächlich nur mit Tempo 30 befahren werden.“

Eine Erhöhung des Kreuzungsbereichs sei nicht vorgesehen, sagt Bürgermeister Werner Krammer (ÖVP). „Wir probieren es einmal mit Haifischzähnen als Bodenmarkierung und der vorhandenen Tempo-30-Anzeige.“ Ein Zebrastreifen sei nicht möglich, weil die Frequenz zu gering sei, ergänzt der Stadtchef. Das habe der Verkehrssachverständige bei der Begutachtung festgestellt. „Wir werden uns das aber anschauen, evaluieren und, wenn notwendig, weitere Maßnahmen setzen“, sagt Krammer.