Schüler im Kampf gegen die Müllberge. WMS-Schüler riefen nicht alltägliches Umweltprojekt ins Leben.

Von Christa Hochpöchler. Erstellt am 08. Juni 2019 (03:43)
Christa Hochpöchler
Direktorin Doris Aigner, Sigrid Hartner, die Klassensprecher Regina Hochstrasser und Markus Pechhacker, Carina Schörghofer sowie Umweltstadtrat Fritz Hintsteiner (v.l.) bei der Preisverleihung.

Jedes Frühjahr sieht man Schüler mit Müllsäcken in der Stadt Waidhofen und am Buchenberg Müll sammeln, den andere Personen achtlos weggeworfen haben. Eine Schule engagiert sich sehr für den Umweltschutz und für eine saubere Umgebung – die Wirtschafts- und Musikmittelschule. War dieses Projekt (die NÖN berichtete) gemeinsam mit der Stadt Waidhofen durchgeführt, so entwickelten die Schüler nun ihr eigenes, vorbildliches Projekt für saubere Klassen. Im Rahmen dieser Projektpräsentation lud Direktorin Doris Aigner zur Preisverleihung.

„Das Ziel waren saubere Klassen. Jede Klasse bekam 300 Punkte, die es zu erhalten gab. Zeigte sich bei der Kontrolle, die durch Schüler sechs Mal durchgeführt wurde, dass Müll am Boden lag, gab es entsprechende Abzüge“, erzählte eine der Initiatoren, Carina Schörghofer. „Die Idee kam uns durch das Projekt Plastikfasten. Wir wollten auch einen Beitrag dazu leisten. Es ist falsch, Müll zu produzieren, noch schlimmer ist es, ihn achtlos wegzuwerfen oder falsch zu trennen“, berichtete die engagierte Schülerin. Für Umweltstadtrat Fritz Hinsteiner ist diese Aktion ein Erfolg der Öffentlichkeitsarbeit. „Es ist wunderbar, wenn junge Menschen an einem Strang ziehen und sich gemeinsam anstrengen zum Wohl einer intakten Natur.“

Preise für die Klassen 2A und 3B

Siegreich gingen zwei Klassen aus diesem Sauberkeitsbewerb hervor: Markus Pechhacker konnte den Preis für die 2a-Klasse übernehmen, Regina Hochstrasser für die 3b-Klasse. Für die Gewinner gab es einen Gratiseintritt in das Parkbad sowie ein Eis von der Konditorei Hartner. „Es zahlt sich aus, bei solchen Projekten mitzumachen – aber nicht nur wegen eines möglichen Gewinnes, sondern weil es uns ein Anliegen ist“, freute sich Direktorin Doris Aigner. „Es fängt im Kleinen an: saubere Klassen, saubere Schule, sauberes Waidhofen“, ist Stadtrat Hintsteiner überzeugt.