Spatenstich in neuem Gewerbepark

Energiekonzept, 180 Bäume und Verweilbereiche in neuem Gewerbepark Waidhofen/Ybbs.

Andreas Kössl
Andreas Kössl Erstellt am 07. Oktober 2021 | 14:30
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Gärtner Clemens Halbartschlager, Wirtschaftsstadtrat Peter Engelbrechtsmüller, Martin Stockinger (Bauamt), Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer (Hollenstein), Baudirektor Martin Helm, Bürgermeister Johann Lueger (Opponitz), Stefan Schwingenschlögl (Firma Haider), Architekt Ernst Beneder, Christian Schönegger (Firma Haider) Bürgermeister Werner Krammer (Waidhofen) Bürgermeister Gerhard Lueger (Ybbsitz), Bürgermeister Josef Pöchhacker (St. Georgen/Reith) und Stadtrat Fritz Hintsteiner (von links) beim Spatenstich zum neuen Grünraumkonzept im Wirtschaftspark Kreilhof.
Foto: Magistrat

Ein neuer interkommunaler Wirtschaftspark ist in Kreilhof auf der ehemaligen Steinauerwiese im Entstehen. Kürzlich erfolgte der Spatenstich zur Freiraumgestaltung beim neuen Gewerbepark. Dieser soll höchste ökologische Standards erfüllen, die von Architekt Ernst Beneder in einem Masterplan festgelegt wurden. „Mit diesem Projekt beweisen wir, dass Wirtschaft und Natur- sowie Klimaschutz kein Widerspruch sein müssen“, sagt Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer und Beneder ergänzt: „Wir räumen der landschaftlichen Gestaltung und einer nachhaltigen sowie ressourcenschonenden Umsetzung absolute Priorität ein.“

Rad- und Fußwegenetz am gesamten Areal

Eine entsprechende Bepflanzung ist ebenso angedacht wie das Freihalten von Sichtachsen in die Landschaft. Auch ein ganzheitliches ökologisches Energiekonzept ist vorgesehen. Ein Rad- und Fußwegenetz soll das gesamte Areal durchziehen. Diese Wege werden von Obstbaumalleen gesäumt, an den wesentlichen Kreuzungspunkten sind Verweilbereiche geplant.

Entlang der B 31 und im Kreuzungsbereich werden ebenfalls Bäume gepflanzt. Der Verlauf des Teschenbachs soll naturnah erweitert und zusätzlich bepflanzt werden. Das Ybbsufer im Hintergrund soll für alle zugänglich bleiben. Die vorgesehenen Gestaltungsmaßnahmen werden nun zeitgleich mit dem Bau der ersten Betriebe im Herbst umgesetzt. Rund 180 Bäume sollen in Summe gepflanzt werden.

„Die Zukunft ist keine Entscheidung zwischen Verbauung und Verzicht. Mit dem Wirtschaftspark Kreilhof zeigen wir ganz klar einen neuen Zugang bei der Entwicklung von Betriebsgebieten, der auch von den Unternehmen mitgetragen wird“, sagt Krammer.