Stadt erhöht Liquidität um 1,5 Millionen Euro

Erstellt am 25. Juni 2022 | 04:12
Lesezeit: 3 Min
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Martin Grestenberger (Leiter Finanzen & IT im Offenen Rathaus), Bürgermeister Werner Krammer und Stadtrat Peter Engelbrechtsmüller (von links) stimmen die vorliegenden Zahlen zuversichtlich.
Foto: Magistrat
Waidhofen/Ybbs kann trotz Corona-Pandemie 816.000 Euro an Schulden abbauen. Plus 473.038 Euro im Ergebnishaushalt.
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Der Entwurf des Rechnungsabschlusses 2021 der Stadt Waidhofen liegt nun vor. Trotz Corona-Pandemie konnte die Stadt ihre Liquidität um rund 1,5 Millionen Euro verbessern und weiter Schulden abbauen. Der Entwurf wurde bereits vom Kontrollausschuss geprüft und wird Ende Juni dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt.

„Mich stimmt das Ergebnis des Rechnungsabschlusses sehr zuversichtlich, denn es zeigt, dass trotz massiver budgetärer Einschnitte durch Corona unser eingeschlagener Weg stimmt“, erklärt Finanzstadtrat Peter Engelbrechtsmüller (WVP).

Seit dem Inkrafttreten der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung 2015 (VRV 2015) erfolgt die Darstellung der finanziellen Lage der Stadt durch ein integriertes Drei-Komponenten-Modell. Folgende drei Komponenten sind ausschlaggebend: Ergebnishaushalt, Finanzierungshaushalt und Vermögenshaushalt. Der Ergebnishaushalt stellt die Ressourcenveränderung des Gemeindehaushalts einer Periode dar und ist vergleichbar mit einer Gewinn-und-Verlustrechnung. Hier weist der Entwurf des Rechnungsabschlusses 2021 ein positives Nettoergebnis von 473.038 Euro auf. Im Finanzierungshaushalt sind Einzahlungen und Auszahlungen erfasst, also der Zufluss bzw. der Abfluss an liquiden Mitteln. Hier hat sich die Liquidität der Stadt im Rechnungsjahr 2021 um rund 1,5 Millionen Euro verbessert. Der Vermögenshaushalt stellt auf der Aktivseite das vollständige Vermögen der Stadt dar. Hier weist der Entwurf des Rechnungsabschlusses per Stand vom 31. Dezember 2021 der Stadt ein Vermögen von 117.553.995,58 Millionen Euro aus.

Auch beim Schuldenstand ist eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Gegenüber dem Rechnungsabschluss 2020 wurde der Schuldenstand um 815.932,67 Euro verringert.

„Wenn man bedenkt, dass auch das Stadt-Budget durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie enorme Einschnitte erfahren hat, bin ich zufrieden mit diesen Zahlen“, sagt Bürgermeister Werner Krammer (WVP). „Sie sind ein Ergebnis des sorgsamen und umsichtigen Vorgehens aller politischen Fraktionen bei Beschlüssen. Danke an alle Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat! Für die Zukunft unserer Stadt ist es wichtig, dass wir bei allen Bemühungen, das Budget vernünftig zu gestalten, auch den Fokus auf die Weiterentwicklung nicht verlieren. Es wird in den nächsten Jahren wieder darum gehen, innovative Projekte umzusetzen und Impulse für den Standort zu setzen.“

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