Wirtschaft 2050: Brainstorming für den Klimaschutz. Verein Wirtschaft 2050 schafft Raum, konkrete Ideen zum Klimaschutz einzubringen und will damit zum Handeln motivieren.

Von Lisa Hofbauer. Erstellt am 24. Oktober 2018 (03:20)
Wirtschaft 2050
Elisabeth Austaller und Wirtschaft-2050-Vereinsobmann Raphael Kößl laden am Montag, 29. Oktober, zur ersten Waidhofner Klimakonferenz.

Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft im Umgang mit der Klimakatastrophe? Das ist die zentrale Frage, der man bei der ersten Klimakonferenz des Vereins Wirtschaft 2050 nachgehen will.

„Klimaschutz ist ein wichtiges Thema unserer Zeit: Eine ökologische Perspektive muss in allen Lebensbereichen mitgedacht werden“, erklärt Organisationsmitglied Elisabeth Austaller die Beweggründe des Vereins, eine Klimakonferenz ins Leben zu rufen. „Auch wenn die großen Steuerungshebel nur die Politik betätigen kann, gibt es aber trotzdem Möglichkeiten, selbst Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen aktiv mitzugestalten.“

Konkret geht es dem Verein darum, einen Rahmen zu schaffen, in dem Klimathemen und konkrete Projektideen vorgebracht und diskutiert werden können. Für die Konferenzinhalte sind die Teilnehmenden selbst verantwortlich, der Verein Wirtschaft 2050 gibt mit drei Handlungsebenen lediglich Impulse vor.

Die drei Bereiche, die diskutiert werden sollen, betreffen den individuellen, den regionalen sowie den überregionalen Klimaschutz. Fragen, die angesprochen werden sollen, sind etwa, wie Einzelpersonen ihre persönliche Klimabilanz verbessern können, welche Initiativen es in der Region gibt und wie Einzelpersonen mit ihrem Handeln auf die politischen Rahmenbedingungen Einfluss nehmen können.

„Unser Vorhaben ist es, durch Vernetzung einen größeren Hebel zu schaffen“, sagt Vereinsobmann Raphael Kößl. „Dabei wollen wir mit dem Ist-Zustand arbeiten, uns auf erste Schritte in die richtige Richtung konzentrieren und realisierbare Projekte angehen. Wir möchten vom Reden ins Handeln kommen.“