Wissenschaftspreis: HTL-Absolventen unter den Top Drei. Absolvententeam der HTL Waidhofen/Ybbs erntete mit Diplomprojekt einen Platz auf Shortlist des TÜV-Wissenschaftspreises.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. November 2020 (05:08)
Christian Benatzky und die Automatisierungstechniker Daniel Pöchhacker, Matthias Teufel, Jakob Steiner und Leonhard Hofbauer mit ihrem Erntegerät, das für den TÜV-Wissenschaftspreis nominiert wurde und Platz 1 bei der Preisverleihung nur knapp verpasste.
HTL

Die TÜV Austria Group, ein international tätiges österreichisches Unternehmen, vergab heuer bereits zum zehnten Mal den TÜV Austria Wissenschaftspreis. Damit will die Unternehmensgruppe aktiv dazu beitragen, das Bewusstsein für den Forschungs- und Innovationsgeist des heimischen Ingenieurwesens zu stärken. Auf der Shortlist der nominierten Projekte fand sich in diesem Jahr auch die Erfindung eines Absolvententeams der HTL Waidhofen.

Erntegerät schaffte es auf die Shortlist

Mit ihrem Projekt „Design, Berechnung und Optimierung eines automatisierten Erntegerätes“ waren die vier HTL-Absolventen der Abteilung Maschinenbau-Automatisierungstechnik – Daniel Pöchhacker, Matthias Teufel, Jakob Steiner und Leonhard Hofbauer – für den TÜV Austria Wissenschaftspreis 2020 in der Kategorie „HTL-Abschlussarbeiten“ nominiert.

Nur drei Projekte insgesamt kamen österreichweit in die engere Auswahl und schafften es auf die Shortlist des Wettbewerbs, eines davon war das Erntegerät des Waidhofner Teams. Bei der Preisverleihung am 11. November verpasste das Team der HTL Waidhofen schließlich nur knapp den 1. Platz.

Mit dem von Pöchhacker, Teufel, Steiner und Hofbauer im Rahmen ihrer Diplomarbeit entwickelten Gerät können landwirtschaftliche Tätigkeiten am Feld oder Acker, wie Ernten und Düngen, ohne menschliche Beihilfe effizient erledigt werden.

Gratulationen zur außergewöhnlichen Leistung erhielten die innovativen Jungtechniker auch von ihrem Lehrer Christian Benatzky, der das Projekt betreute.