Wolfgang Schöntag: 24 Jahre lang Geburtenstation-Leiter. Wolfgang Schöntag trat Ruhestand an.10.000 Kinder wurden während seiner Amtszeit am Landesklinikum Waidhofen geboren.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. Mai 2020 (04:52)
Der ärztliche Direktor des Landesklinikums Klemens Eibenberger (links) wünschte Primar Wolfgang Schöntag alles Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand.
Landesklinikum

24 Jahre lang leitete Primar Wolfgang Schöntag die Geschicke der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Landesklinikum Waidhofen. 10.000 Kinder erblickten während seiner Amtszeit am Klinikum das Licht der Welt, 14 Fachärzte wurden unter Schöntags Leitung ausgebildet. Nun trat der Primar seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Schöntag absolvierte sein Medizinstudium in Wien und seine Facharztausbildung in Oberpullendorf. Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Waidhofen übernahm er am 1. Juni 1996. Gleichzeitig eröffnete Schöntag auch eine Privatordination für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Standort des Klinikums.

„Durch sein ausgezeichnetes, fachliches Können war Primar Schöntag Vorreiter für viele Neuerungen im Bereich der Frauenheilkunde in ganz NÖ“, sagt der ärztliche Leiter des Landesklinikums, Klemens Eibenberger.

„Operationstechnisch war er seiner Zeit voraus: So wurde am Landesklinikum Waidhofen als einem der ersten Kliniken in NÖ die endoskopisch-laparoskopische Operationsmethode angewandt – eine Methode, die heute in den schneidenden Fächern nicht mehr wegzudenken wäre.“ Auch die Unterwassergeburt oder das „Rooming-in“ (das Bett des Neugeborenen steht fast rund um die Uhr neben dem der Mutter) etablierte Schöntag in Waidhofen. In seine Ära fielen auch die Einführung der Schwangeren-, der Still- sowie der urodynamischen Ambulanz.