Zukunfts-Campus nimmt Gestalt an. Am 31. Oktober soll auf der Zell der sogenannte „Beta-Campus“, der bereits ein „IdeaLab“, Coworking-Flächen sowie einen Besprechungsraum beinhaltet, eröffnet werden.

Erstellt am 20. Oktober 2018 (04:00)
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Der Beta-Campus in Waidhofen nimmt Gestalt an. Ein Highlight ist das IdeaLab von Bene, das für Besprechungen und Workshops genutzt werden kann. Zukunfts-Campus-Projektmanager Markus Reinprecht schaute den Bene-Mitarbeitern Johann Haslinger, Hannes Frühwirth und Leopold Fuchsluger (v.l.) bei der Montage über die Schulter.

Am Mittwoch, 31. Oktober, erfolgt der erste große Schritt auf dem Weg zum Leuchtturmprojekt Zukunfts-Campus in Waidhofen, wenn der sogenannte „Beta-Campus“ in den Räumlichkeiten der Bene-Bürgerhäuser im Waidhofner Stadtteil Zell eröffnet wird.

Ein „IdeaLab“, modernste Coworking-Flächen sowie ein Besprechungsraum samt „Metaller-Stammtisch“ bilden das Herz des „Beta-Campus“. Die Eröffnung findet um 10 Uhr statt, der Eintritt ist frei. Danach kann der Campus bis in die Abendstunden besichtigt werden.

Der Zukunfts-Campus ist auf dem Areal des ehemaligen Bene-Werks in Waidhofen-Zell geplant. In sieben Leistungsbereichen wird die Zukunft des Wohnens, Arbeitens, Forschens und Vernetzens spürbar, die Wohnbaugenossenschaft Alpenland ist als Grundstückseigentümer Entwicklungspartner der ersten Stunde. Eine Umsetzung des Großprojekts soll bis zum Jahr 2022 erfolgen.

„Mit dem Beta-Campus wollen wir mehrere Leistungsbereiche des Zukunfts-Campus vorwegnehmen. Vor allem wollen wir aber bereits jetzt die Community aufbauen und konzentriert die Themen vorantreiben“, berichtet Thomas Welser. Der Geschäftsführer von Welser Profile ist gemeinsam mit Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer und Eisenstraße-Obmann An-dreas Hanger Initiator des Leitprojekts. Die Arbeiterkammer und die Wirtschaftskammer unterstützen das Vorhaben.

Ab November ist Nutzung möglich

Bei der Gestaltung des Beta-Campus wirkten die Experten von Bene und M.O.O.CON intensiv mit, Graffiti-Künstler RoxS steuerte grafische Akzente bei. Beim Metaller-Stammtisch arbeiteten die Firmen Fuchs, Seisenbacher und Welser zusammen, Tischler Gottfried Wagner setzte individuelle Einbauten um.

„Coworker und Unternehmen aus der Region können den Beta-Campus ab Anfang November nutzen“, erklärt Projektmanager Markus Reinprecht. Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für die Gründung der Zukunfts-Campus GmbH und für den Architekturwettbewerb. „Mit dem Zukunfts-Campus findet die Region eine konkrete und neue Antwort auf Themen wie Facharbeitermangel oder Abwanderung“, ist sich Thomas Welser sicher.