Zweiter Turnsaal für die Sportmittelschule. Krammer erklärt 2020 zum Jahr der Bildung. Zweiter Turnsaal für Sportmittelschule.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Januar 2020 (03:53)
Die Waidhofner Sportmittelschule soll nach Wunsch von Bürgermeister Krammer einen zweiten Turnsaal erhalten. Beim heurigen Tag der offenen Tür führte Direktor Peter Fürst (l.) die Arbeit der SMS vor.
Lugmayr

Die Stadt Waidhofen will im Jahr 2020 Bildung ganz in den Fokus rücken. „Waidhofen ist ein historisch gewachsener Bildungsstandort, der mit seinem exzellenten Angebot über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Egal ob im Elementarschulbereich oder im höheren Schulwesen“, sagt Bürgermeister Werner Krammer.

Im gesamten Bildungsfeld ortet der Stadtchef einen umfassenden Erneuerungsprozess. „Wir analysieren gemeinsam Stärken und Schwächen unserer Bildungslandschaft und finden Schwerpunkte, die einander ergänzen. Das Potenzial, das in der verstärkten Kooperation der Schulen und Bildungseinrichtungen und in der Abstimmung eines differenzierten Angebots liegt, möchten wir nutzen“, sagt Krammer.

Eine Stoßrichtung ist dabei, dass 2020 die Talenteschmiede stärker mit dem KinderUNIversum vernetzt und im Beta-Campus etabliert werden soll. Dort wird auch die Polytechnische Schule einen neuen Standort finden. „Das wird gleichzeitig die Lehre aufwerten“, ist Krammer überzeugt.

Millionenschwere Sanierung

Im Sommer wird zudem mit der millionenschweren Sanierung der Sporthalle begonnen. „Zusätzlich bekommt die Sportmittelschule einen zweiten Turnsaal, um ausbildungstechnisch ihrem hohen Niveau entsprechend am letzten Stand zu sein“, kündigt Krammer an.

Als tragendes Netz für alle diese Zukunftsentwicklungen sieht der Bürgermeister die Glasfasertechnologie. „Der anfängliche Ausbau wurde im Zuge der Pilotregion vom Land NÖ vorangetrieben, nun nehmen wir die Verantwortung selbst wahr und bauen in Abstimmung mit der Landesgesellschaft Niederösterreichische Glasfaserinfrastruktur GmbH nöGIG alle noch fehlenden Haushalte aus“, führt er weiter aus. Er will damit alle gegebenen Versorgungsversprechen bis 2021 einhalten.

„Waidhofen wird damit Vorzeigestadt. Über 90 Prozent der Haushalte haben dann echten Glasfaseranschluss – fiber to the home (Glasfaser bis in die Wohnung. Anm.)“, sagt er. Was wiederum Grundlage für den 5G-Ausbau ist. Nicht zuletzt soll damit Waidhofen für junge Familien attraktiv werden. „Familien brauchen für ihre Kinder vielfältige Bildungsmöglichkeiten und Betreuungsangebote, um den Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden. Das wollen wir bieten“, sagt Krammer.