Erstellt am 11. Januar 2017, 04:40

von Leo Lugmayr

Glasfasertechnik: „Haben es geschafft!“. Die Hälfte der Haushalte gab Willensbekundung für Breitbandtechnik ab. In Hollenstein unterschrieben 100 Prozent.

Koordinatorin Birgit Weichinger, Josef Hofmarcher (Ybbsitz), Johann Lueger (Opponitz), Werner Krammer (Waidhofen), Helmut Schagerl (St. Georgen/Reith), die Landtagsabgeordneten Anton Kasser und Michaela Hinterholzer, Nationalrat Andreas Hanger, Friedrich Fahrnberger (Göstling), Martin Ploderer (Lunz) sowie Wolfgang Voglauer und Manuela Zebenholzer (Hollenstein) (v.l.) bei der Übergabe der Anträge.  |  Lugmayr

Die Erleichterung war den Bürgermeistern anzusehen, als sie am Montag mit ihren dicken Mappen voller Glasfaseranträge ins Waidhofner Schlosshotel gepilgert kamen. Am 31. Dezember war die Einreichungsfrist für die Willensbekundungen verstrichen.

Bis zu diesem Zeitpunkt mussten in den Gemeinden des Oberen Ybbstals zumindest 40 Prozent der Haushalte ihre Anträge eingereicht haben, um den Ausbau der Breitbandtechnik sicherstellen zu können. Sonderregelungen gab für Ortsteile, wo Privatanbieter bereits ein Glasfasernetz verlegt hatten, wie etwa die Innere Stadt und die Zell in Waidhofen sowie der vom Gemeindenetz Oganet erfasste Bereich in Hollenstein.

Noch bis 20. Jänner günstigere Bedingungen

In Waidhofens ländlichen Katastralgemeinden und im Bereich Rabenberg unterschrieben 48,7 Prozent der Haushalte die Verträge, in Opponitz 52,9 Prozent. 58 Prozent der Ybbsitzer Haushalte, 64 Prozent der Haushalte in St. Georgen/Reith und 50 Prozent der Göstlinger Bevölkerung unterzeichneten den Vertrag mit der nöGIG.

Den Vogel schoss Hollensteins Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer ab: „100 Prozent der infrage kommenden Haushalte haben unterzeichnet“, berichtet sie. Das sind alle 36 Höfe am Königsberg, die nicht vom Oganet erfasst sind. In Lunz fällt die Entscheidung erst in den kommenden Wochen, die Frist geht hier bis Ende Jänner.

Dass es für Spätentschlossene eine Nachfrist geben soll, bestätigte Andreas Hanger: „Bis 20. Jänner prüft die nöGIG die Anträge, bis dahin werden noch die günstigen Bedingungen gewährt.“ Ende 2018 soll das Netz dann fertiggestellt sein.