LFS Hohenlehen ist Vizemeister

Bei der Europameisterschaft in Sopron sicherten sich Schüler aus Hohenlehen zwei Gold- und vier Silbermedaillen. In der Gesamtwertung holten sie sich Vize-Meistertitel.

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88 junge Studenten aus 21 europäischen Ländern ritterten in der Vorwoche im ungarischen Sopron um die Europameistertitel der Waldarbeit. Mittendrin statt nur dabei die Schüler der Fachschule Hohenlehen, die Österreich dort beim Forstparcours und beim Motorsägenwettbewerb mehr als würdig vertraten.

Beim Forstparcours mussten 16 Stationen mit Aufgaben zur forstlichen Ertragskunde, zur Forstbotanik, zu Forstschädlingen oder zur Ersten Hilfe bewältigt werden. Das Hohenlehner Burschenteam, bestehend aus Michael Adelsberger (Randegg), Ruben Fink (Loich), Lukas Plank (Gresten) und Stefan Staudecker (Kleinreifling), holte hier mit 4.715 Punkten hinter Deutschland den zweiten Platz.

Beim Motorsägenbewerb mussten die Schüler in den Disziplinen „Kettenwechsel“, „Kombinationsschnitt“, „Präzisionsschnitt“, „Fällschnitt“ und „Entasten“ einen sicheren Umgang mit der Motorsäge sowie Genauigkeit, Präzision und Geschwindigkeit beweisen. Souverän schnitten sich die Hohenlehner Burschen hinter Slowenien auf den zweiten Platz. In der Gesamtwertung konnte sich Hohenlehen so mit 10.299 Punkten den Vizeeuropameistertitel sichern.

Doch auch in den Einzelwertungen zeigten die Hohenlehner groß auf. Lukas Plank holte in der Disziplin „Fallkerb und Fällschnitt“ den zweiten Platz, Stefan Staudecker gewann mit einer Zeit von 10,18 Sekunden die Disziplin „Kettenwechseln“ und somit den ersten Platz.

In der Damenwertung schaffte die Bergbauernschule Hohenlehen ebenfalls Silber: Natalie Üblacker (Neuhofen) belegte in der Gesamtwertung als beste Dame den achten Rang und holte somit Gold.

Die Landwirtschaftliche Fachschule aus dem Ybbstal nahm heuer zum zweiten Mal an der Europameisterschaft in der Waldarbeit teil. Im Jahr 2003 gewann man in Finnland die Bronzemedaille.

Die Meisterschaft wurde 2002 von Ewald Gill aus Hohenlehen gegründet und bis 2012 organisiert. Unterstützt wurde er dabei von der EUROPEA, einer Plattform aller europäischen Bildungseinrichtungen in der Land- und Forstwirtschaft.