Waidhofner Hoscher wird neuer Landesrechnungshof-Direktor von OÖ

Erstellt am 04. Juli 2022 | 18:02
Lesezeit: 2 Min
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Foto: Thaiview, Shutterstock.com
Rudolf Hoscher, Seniormanager des Beratungsunternehmens PwC Österreich, wird neuer Direktor des Landesrechnungshofes (LRH) Oberösterreich.
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Die Präsidialkonferenz des Landtags hat den Niederösterreicher (geb. 1967 in Waidhofen/Ybbs) am Montag einstimmig dem Landtag für diese Funktion vorgeschlagen, hieß es in einer Aussendung. Er werde zum 1. Jänner 2023 Friedrich Pammer als LRH-Direktor nachfolgen.

Hoscher kehrt damit nach Oberösterreich zurück, wo er in Linz maturierte. Nach dem Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und Stationen bei einer Pensionskasse und in Finanzmarktinstitutionen, war er von 2004 bis 2007 Prüfer in der Abteilung Kunst und Kultur beim Bundesrechnungshof und u.a. für eine Prüfung des Landestheaters Linz zuständig. Dann wechselte er in die Privatwirtschaft.

SPÖ, Grüne und NEOS begrüßten die Bestellung des neuen LRH-Direktors. "Ich bin überzeugt, dass Rudolf Hoscher das starke Fundament des Oö. Landesrechnungshofs innovativ weiterentwickeln kann", meinte SPÖ-Klubvorsitzender Michael Linder. Auch der Grüne Klubobmann Severin Mayr lobte "den exzellenten Fachmann", der auch "externe Sichtweisen" einbringen werde. NEOS-Klubobmann Felix Eypeltauer unterstrich Hoschers "umfangreiche Führungs- und Kontrollkompetenzen". Man freue sich "auf eine weiterhin so gute Zusammenarbeit im Dienst der Volksvertretung".

Der formelle Beschluss über die Bestellung wird in der Sitzung des Landtags am 7. Juli 2022 gefasst werden.

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