Wehren des Abschnitts Weyer im Dauereinsatz. Fahrzeugbergungen in Gaflenz, Maria Neustift und Weyer riefen in der Vorwoche die Einsatzkräfte innerhalb von 24 Stunden gleich drei Mal auf den Plan.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Januar 2021 (05:05)

Winterliche Fahrverhältnisse sorgten vergangene Woche innerhalb von 24 Stunden im Feuerwehrabschnitt Weyer für mehrere Einsätze. Rund hundert Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Gaflenz, Maria Neustift und Weyer waren etwa sechs Stunden bei der Bergung von Fahrzeugen im Einsatz.

Los ging es am Donnerstag in Weyer. Der Lenker eines Kleinbusses hatte am Radweg in Küpfern auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und das Geländer zur Enns hinab durchbrochen. Zum Glück blieb das Fahrzeug aber mit dem linken Vorderreifen bei der Verankerung des Geländers hängen und stürzte nicht die rund 70 Meter hohe und steile Böschung hinab. Die Feuerwehr zog das Fahrzeug mittels Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges zurück auf die Straße und stellte es an einem sicheren Platz ab. Verletzt wurde niemand.

Anschließend wurden die Weyrer Feuerwehrleute zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Gaflenz zu einem Verkehrsunfall auf die B 121 gerufen. Auf Höhe des Sägewerks Huber seien Personen nach einem Unfall im Fahrzeug eingeklemmt, lautete die Alarmierung.

Ein Großaufgebot von 58 Feuerwehrleuten von drei Wehren sowie Rettung und Polizei setzten sich daraufhin in Bewegung. Beim Eintreffen der Feuerwehr Gaflenz wurde jedoch lediglich ein Pkw in Schräglage im Straßengraben vorgefunden, Lenker und Beifahrer standen augenscheinlich unverletzt neben dem Fahrzeug. Die FF Gaflenz schob den Pkw aus dem Straßengraben. Der Einsatz der anderem Wehren war nicht notwendig.

Freitagfrüh wurde dann die Freiwillige Feuerwehr Maria Neustift zu einer Fahrzeugbergung in der Nähe des Güterweges „Lurnwiese“ alarmiert. Ein Fahrzeug war dort auf der glatten Schneefahrbahn vom Güterweg abgekommen und hatte sich überschlagen. Zum Glück landete es jedoch auf den Rädern. Die Einsatzstelle wurde von den Einsatzkräften abgesichert und das Fahrzeug mithilfe der Seilwinde des Tanklöschfahrzeuges geborgen.