Zukunft der Wirtschaft: Vortragsreihe in Waidhofen. Zum fünften Mal organisiert der Verein Wirtschaft 2050 eine Vortragsreihe. Heuer kommen Karl Aiginger, Niko Paech, Othmar Karas und Ulrike Lunacek in den Plenkersaal.

Erstellt am 10. September 2017 (05:00)
Wirtschaft 2050
Ökonom Niko Paech von der Universität Oldenburg spricht über „Befreiung vom Überfluss“.

„Wirtschaft geht uns alle an“ – unter diesem Motto veranstaltet der Verein Wirtschaft 2050 seit Herbst 2010 regelmäßig Diskussionsabende mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, um Denkprozesse zur zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft anzustoßen. Heuer geht die Vortragsreihe bereits zum fünften Mal über die Bühne – erstmals im Plenkersaal und wieder bei freiem Eintritt.

Als erster Redner wird der Ökonom Karl Aiginger in Waidhofen gastieren. Aiginger prägte als Direktor des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO mehr als zehn Jahre lang wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Debatten entscheidend mit. Gegenwärtig engagiert er sich bei der „Querdenkerplattform: Wien – Europa“, die durch die Bündelung von Know-how zur Lösung von wirtschaftlichen und ökologischen Problemen beitragen will.

Auch Karas und Lunacek zu Gast

Wirtschaft 2050
Der langjährige WIFO-Leiter Karl Aiginger referiert über „Neue Ziele für Europa oder Zerfall“.

Die Ökologie ist auch der zentrale Punkt des zweiten Vortragenden: Der deutsche Ökonom Niko Paech gilt als einer der Begründer der Postwachstumsökonomie. Er plädiert für ein Ende des gegenwärtigen wachstumsgetriebenen Wirtschaftssystems.

Zum Abschluss der diesjährigen Vortragsreihe feiert Wirtschaft 2050 ein Novum: Erstmals werden zwei Gäste an einem Abend ihre Vorstellungen zur zukünftigen Entwicklung der Wirtschaft, insbesondere in Europa, präsentieren. Mit Othmar Karas (ÖVP) und Ulrike Lunacek (Grüne) konnte man hierfür zwei hochrangige österreichische EU-Politiker engagieren.