IFE erwägt Abwanderung aus Kematen

Erstellt am 11. Mai 2022 | 04:57
Lesezeit: 2 Min
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Die Firma IFE erwägt, ihren Standort nach Amstetten zu verlagern.
Foto: Kössl
Umzug des Ybbstaler Leitbetriebs nach Amstetten steht im Raum.
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Vor 13 Jahren hat die Firma IFE ihren Standort von Waidhofen nach Kematen verlagert. Seitdem entwickelt das Unternehmen der deutschen Knorr-Bremse-Gruppe im Technologiecenter an der B 121 elektrisch angetriebene Einstiegssysteme für Schienenfahrzeuge. Mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort zählt IFE zu den größten Arbeitgebern im Bezirk Amstetten.

Zuletzt mehrten sich jedoch die Gerüchte, dass das Unternehmen vorhabe, von Kematen nach Amstetten ins Quartier A, das auf dem Bahnhofsgelände im Entstehen ist, abzuwandern. „Ein Umzug nach Amstetten ist eine der Optionen, die wir für die Zukunft der Knorr-Bremse GmbH Division IFE in Erwägung ziehen“, heißt es dazu auf Nachfrage der NÖN aus dem Unternehmen. Da es ein laufendes Ausschreibungsverfahren gebe, könne man dies aber nicht weiter kommentieren.

Ein Standortwechsel stehe schon länger im Raum, berichtet Kematens Bürgermeisterin Juliana Günther. Konkrete Informationen darüber habe sie aber nicht. Warum das Unternehmen erwägt, aus Kematen wegzuziehen, ist für Günther nicht nachvollziehbar. Die Verkehrsanbindung sei gut und auch Erweiterungsmöglichkeiten seien vorhanden. „Wir werden jedenfalls alles in unserer Macht Stehende daransetzen, die Firma IFE in Kematen zu halten“, sagt die Ortschefin.

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