Thomas Welser: „Ich plane keine politische Karriere“. Der Waidhofner Thomas Welser (46) ist neuer Landesobmann-Stellvertreter. Der Welser-Geschäftsführer schildert seine Beweggründe.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 15. Dezember 2018 (05:00)
WBNÖ/Lechner
Die Teilnehmer aus dem Bezirk Amstetten bei der Landesgruppen-Hauptversammlung mit dem neu gewählten Landesvorstand rund um den neuen Obmann Wolfgang Ecker und seinen neuen Stellvertreter Thomas Welser: Jürgen Sykora, Rudolf Menzl, Kurt Hackl, Dieter Funke, Jochen Flicker, Ingeborg Dockner, Thomas Welser, Wolfgang Ecker, Reinhard Mösl, Harald Servus, Peter Schweinschwaller, Karl Landl, Andreas Geierlehner, Josef Martin Eder und Christine Schreiner (v.l.).

NÖN: Was hat Sie bewogen, dieses Amt des Wirtschaftsbund-Landesobmann-Stellvertreters anzunehmen?
Thomas Welser: Als mich unser neuer Landesobmann Wolfgang Ecker gefragt hat, ob ich bereit wäre, in seinem Team im Wirtschaftsbund mitzuarbeiten, habe ich gerne zugesagt und mich der Wahl gestellt. Ich schätze Wolfgang Ecker sehr – seine Erfolge als Unternehmer und seinen Zugang zur Interessenvertretung. Außerdem gibt mir das die Möglichkeit, meine Erfahrungen als Unternehmer und als regionaler Netzwerker einzubringen und mich gemeinsam mit dem Team im Wirtschaftsbund für einen attraktiven Wirtschaftsstandort Niederösterreich starkzumachen.

Wie sehr waren Sie schon zuvor im Wirtschaftsbund tätig?
Welser: Im Wirtschaftsbund bin ich schon seit vielen Jahren Obmann-Stellvertreter des Teilbezirkes Waidhofen, wo ich mit meiner Familie ja auch wohne. Mein Engagement für Unternehmen galt darüber hinaus verschiedenen Netzwerken im Mostviertel. Durch meine neue Funktion werde ich im Wirtschaftsbund in Zukunft verstärkt bei landesweiten Themen mitarbeiten.

Welche Funktionen bekleiden Sie in der Wirtschaftskammer aktuell?
Welser: In der Wirtschaftskammer arbeite ich im Fachverband der Metalltechnischen Industrie mit und bin dort als kooptiertes Mitglied mit beratender Stimme im Ausschuss vertreten.
Was sind Ihre Ziele als Landesobmann-Stellvertreter des Wirtschaftsbundes, wo werden Sie Ihre Schwerpunkte setzen?
Welser: Als Landesgruppen-Obmann-Stellvertreter werde ich Wolfgang Ecker bestmöglich unterstützen, die Interessen der Unternehmer in Niederösterreich zu vertreten. Dabei werde ich die Perspektive der Industrie einbringen und meine Region – das Mostviertel – im Landesvorstand vertreten.

Als Geschäftsführer eines großen Industrieunternehmens und als vierfacher Familienvater ist Zeit sicherlich ein sehr wertvolles Gut für Sie. Werden Sie für Ihre neue Funktion andere Tätigkeiten oder Ämter streichen müssen?
Welser: Das Mostviertel ist eine erfolgreiche und lebenswerte Wirtschaftsregion. Das Netzwerken mit den regionalen Unternehmen macht vieles möglich und bringt jedem etwas. Natürlich muss man dafür die eine oder andere Stunde zusätzlich investieren. Ich werde meine Aktivitäten fürs Mostviertel bündeln und bestmöglich in Niederösterreich einbringen.

Streben Sie neben der erfolgreichen wirtschaftlichen Karriere auch politisch nach Höherem?
Welser: Aktuell gibt es keine Pläne dafür.