400.000 kWh für Gemeinde. 900.000 Euro investiert Ybbsitz in Kraftwerk Am Wöhr. Mehr Ökostrom für Gemeindeeinrichtungen.

Von Leo Lugmayr. Erstellt am 26. Januar 2020 (15:47)
Franz Deinhofer (Wasserbauabteilung WA3), Oliver Huber (WA3), Wolfgang Teufel (SCE), GR Herbert Fahrnberger, Bürgermeister Gerhard Lueger, Alfred Schaufler (SCE), Planer Adalbert Haider, (Büro Lang), Anton Pichler, Alfred Kolhofer (Pichler), und Georg Bauernfried (Bauaufsicht Lang) (v.l.) nahmen den Spatenstich vor.
Lugmayr

Die Spaten wurden am Montag dieser Woche noch mit Muskelkraft in die gefrorene Uferböschung der Kleinen Ybbs gerammt. Ende 2020 soll an der Stelle ein Vielfaches an Energie als elektrischer Strom in das Gemeindenetz fließen.

Das Kraftwerk Am Wöhr, das die Gemeinde an der Stelle des Steinhauser-Wehrs errichtet, soll bei bis zu 90 Kilowatt Leistung 400.000 Kilowattstunden Energie im Jahr liefern.

„Zusammen mit den 200.000 Kilowattstunden, die die Solarpanele der Gemeinde bei Kläranlage, Kindergarten und auf dem Dach der Mittelschule bereits liefern, können wir dann die Gemeindeeinrichtungen inklusive Schulen und Freibad bereits zu zwei Drittel mit Öko-Strom aus Eigenerzeugung versorgen“, sagt Bürgermeister Gerhard Lueger. Die 900.000 Euro Investitionskosten sind im Gemeindebudget sichergestellt.

Je nach Strompreis soll sich das Kraftwerk nach zwei bis drei Jahrzehnten amortisieren. „Das ist eine Investition in die Zukunft und den Klimaschutz“, hält der Ortschef fest.