Auslandsjahr schafft Perspektivenwechsel

Erstellt am 14. Februar 2022 | 06:14
Lesezeit: 3 Min
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Sonja Friedl ist schon voll Vorfreude auf ihr Auslandsjahr.
Foto: Benedikt Hageneder/Volontariat bewegt
Die 18-jährige Ybbsitzerin Sonja Friedl fliegt im August für ein Jahr nach Ecuador. Ein wichtiger Schritt, um Erfahrungen zu sammeln und selbstständiger zu werden. Zuvor steht aber noch die Matura im BORG Scheibbs an.
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Für Sonja Friedl beginnt bald ein neues Abenteuer. Sie möchte sich persönlich weiterentwickeln und selbstständiger werden. Mit der bevorstehenden Reise geht die junge Ybbsitzerin einen Schritt in die richtige Richtung, um das zu erreichen. Ab August, nach ihrer Matura am BORG Scheibbs, wird die 18-Jährige für zwölf Monate nach Ambato, Ecuador, gehen, um dort Freiwilligendienst zu leisten. Das alles wird von der Organisation „Volontariat bewegt“ unterstützt.

In Ambato arbeitet die 18-Jährige in Sozialprojekten der Trägerorganisationen Salesianer Don Boscos und „Jugend eine Welt“. Hausübungen betreuen, Nachhilfe geben und das Freizeitprogramm zu gestalten, zählen zu ihren Aufgaben. Die Amtssprache ihres Aufenthaltsortes ist Spanisch. Für sie ist das kein Problem. „Dass ich in einem Land bin, in dem man Spanisch spricht, finde ich sehr gut, da ich vier Jahre lang in der Schule Spanisch gelernt habe“, freut sich die Ybbsitzerin.

Auf das Ganze aufmerksam geworden ist sie durch ihre Geschwister. Ihre ältere Schwester war 2014/15 über dieselbe Organisation in Malawi, Ostafrika. Sonja Friedl hatte sie dort besucht und miterlebt, wie viel Freude ihre Schwester den Kindern bereiten konnte und wie sehr ihr das für ihre Weiterentwicklung geholfen hat. Wohnen wird Sonja in einem Haus, das von der Organisation zur Verfügung gestellt wird.

Sozial engagiert hat sich Sonja Friedl auch schon in den vergangenen Jahren. Als Firmhelferin und Jugendtreffleiterin hat die 18-Jährige in diesem Bereich schon Erfahrungen gesammelt. Später möchte die Ybbsitzerin studieren und dann mit Kindern arbeiten. Was genau, weiß sie noch nicht.

Auf die Frage, ob sie ihre gewohnte Umgebung vermissen wird, antwortet sie mit einem klaren: „Ja, auf jeden Fall. Trotzdem ist es ein wichtiger Schritt, um selbstständiger zu werden“, meint die Ybbsitzerin.

Natürlich wird sie auch von ihrer Familie unterstützt und in Ambato besucht. Derzeit hat Sonja Kontakt mit zwei anderen Volontärinnen, die schon im Ausland sind. Von denen holt sie sich vorab immer wieder wichtige Informationen und Tipps.

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