Brand auf Bauernhof: 180 Feuerwehrleute im Einsatz!. Landwirtschaftliches Gebäude in Ybbsitz wurde völlig zerstört. Sieben Feuerwehren im Einsatz.

Von Andreas Kössl. Update am 23. November 2016 (08:43)
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Ein Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude in Ybbsitz rief am Donnerstag der Vorwoche ein Großaufgebot an Einsatzkräften auf den Plan.

Im Stallgebäude des zwischen Steinmühle und Ederlehen gelegenen Bauernhauses „Steg“ war am Vormittag kurz nach 10 Uhr aus bislang noch unbekannter Ursache Feuer ausgebrochen. Die Besitzerin bemerkte den Brand und schlug Alarm. Da die massive Rauchsäule aber kilometerweit zu sehen war, gingen gleich mehrere Notrufe bei der Feuerwehr ein.

Schwarze Rauchsäule kilometerweit sichtbar

Als erstes vor Ort waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ybbsitz. „Als wir am Einsatzort eintrafen, standen der Stall und Teile des Wohnhauses bereits in Vollbrand“, berichtete der Kommandant der Ybbsitzer Feuerwehr, Leopold Herzog, der den Einsatz leitete. Gemeinsam mit sechs weiteren Feuerwehren aus der Region wurde umgehend ein massiver Löschangriff gestartet. Um die Lage zu erkunden, begab sich ein Atemschutztrupp ins Innere des Gebäudes. Glücklicherweise befanden sich keine Personen im Brandobjekt.

Auch das Vieh konnte von den Besitzern noch rechtzeitig aus den Stallungen ins Freie gebracht werden. Bei der Brandbekämpfung kamen Atemschutztrupps und eine Drehleiter zum Einsatz. „Gegen 11.30 Uhr hatten wir den Brand unter Kontrolle“, so Herzog. „Um 15 Uhr konnte dann schließlich ,Brand aus‘ gegeben werden.“ Die Nachlöscharbeiten dauerten am Donnerstag noch bis 22.30 Uhr an und auch am Freitagmorgen führte die Feuerwehr vor Ort noch Löscharbeiten durch.

Sowohl das Wohn- als auch das Stallgebäude wurden durch den Brand stark beschädigt und sind einsturzgefährdet. Es entstand massiver Sachschaden, die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Ybbsitz, Waidhofen-Stadt, Zell, Wirts, Windhag, St. Leonhard/Walde und Opponitz mit rund 130 Einsatzkräften, zudem das Rote Kreuz Waidhofen und eine Streife der Polizeiinspektion Waidhofen.