Topothek für Ortshistorie. Neuer Arbeitskreis will Ybbsitzer Vergangenheit erforschen und aufbereiten.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 28. April 2019 (07:35)
Gemeinde
Martin Reingruber, Bertl Sonnleitner, Andrea Higatsberger (vorne, v.l.), Arbeitskreis-Sprecher Josef Hofmarcher, Gemeinderat Gottfried Lettner, Michael Tazreiter, Gerhard Zeillinger und Bürgermeister Gerhard Lueger (hinten, v.l.) wollen die Geschichte der Marktgemeinde Ybbsitz sammeln und für die Bevölkerung aufbereiten.

Sich eingehend mit der Gemeindehistorie zu befassen und diese auch für die Bevölkerung zugänglich zu machen – das ist das Ziel des neuen Arbeitskreises Geschichte in Ybbsitz. Die Gruppe historisch interessierter Ybbsitzer sammelt und erforscht schriftliche, bildliche und mündliche Überlieferungen und Quellen und bereitet diese für die Bevölkerung auf.

Sprecher des Arbeitskreises ist der Bürgermeister außer Dienst Josef Hofmarcher, der von den Stellvertretern Harald Tanzer und Martin Reingruber unterstützt wird. Bei einem ersten Treffen besprachen die Arbeitskreis-Mitglieder gemeinsam mit Bürgermeister Gerhard Lueger das ortsgeschichtliche Interesse und wie man die Bevölkerung dazu motivieren kann, mitzuarbeiten. Auch Wege und mögliche Projekte, wie die Ybbsitzer Geschichte aufbereitet und weitergegeben werden kann, wurden besprochen.

Material ist in Topothek online einsehbar

Die Topothek hält Vergangenes aber auch Gegenwärtiges fest, um so künftigen Generationen Einblicke in die Ybbsitzer Geschichte zu geben. Das gesamte gesammelte lokalhistorische Material soll künftig online auf ybbsitz.topothek.at einsehbar sein.

Der Arbeitskreis Geschichte bittet dazu auch um die Mithilfe der Bevölkerung: Historisches Material, das zu Hause gefunden wird, kann in die Räume der Topothek (Erdgeschoß am Gemeindeamt) gebracht werden. Die Topothek ist auf der Suche nach alten Fotos aber auch Videos oder Audio-Dateien.

Interessierte sind auch zu den monatlichen Sitzungen des Arbeitskreises herzlich eingeladen.