NÖN-Talent Popp: „Das präsentieren, was man gern tut“. Markus Popp aus Böhlerwerk kam 2019 mit selbst geschriebenen Songs ins Landesfinale.

Von Julia Zacher. Erstellt am 19. Februar 2020 (03:23)
Der Böhlerwerker Markus Popp kam vergangenes Jahr ins Landesfinale von „Die NÖN sucht das größte Talent“.
Franziska Liehl

Auf Instagram erfuhr er von „Die NÖN sucht das größte Talent“, bewarb sich – und prompt landete der Böhlerwerker Markus Popp 2019 im Landesfinale. Der Sieg ging im Vorjahr zwar letztlich an Sigrid Plank, für Popp war die Teilnahme dennoch eine Erfahrung, die er nicht missen möchte. „Es ist immer cool, anderen das zu präsentieren, was man gerne tut“, sagt Popp, der mit selbst geschriebenen und komponierten Songs auftrat. „Man lernt bei jedem Auftritt dazu und nimmt etwas mit.“ Die Teilnahme sei auch eine gute Möglichkeit gewesen zu netzwerken und Kontakte zu anderen Musikern zu knüpfen.

Für Popp steht nun erst einmal die Matura an der HLW Haag auf dem Programm. Doch daneben bleibt immer noch Zeit fürs Tonstudio: Für heuer sind bereits zwei neue CDs geplant, von denen die erste – mit dem Titel „Die Erde brennt“ – sich mit dem Klimawandel beschäftigt. Dabei wird Popp auch auf eine nachhaltige Produktion achten – so wird z.B. die CD-Hülle aus Papier gefertigt sein – und er wird die Erlöse für einen klimafreundlichen Zweck spenden. Künstlern, die sich eine Bewerbung bei der NÖN-Talentsuche noch überlegen, empfiehlt er, es einfach zu tun:

„Geht hin zu den Castings, schaut es euch an! Die Atmosphäre ist gut und gemütlich. Ein bisschen nervös zu sein, ist normal, sonst bräuchte man ja keinen Mut. Und wer es nicht probiert hat, weiß nicht, wie weit er gekommen wäre!“