Skigebiete müssen noch warten. Am 24. Dezember soll der Betrieb auf der Forsteralm und am Königsberg losgehen. Zwei, drei kalte Tage reichen. Mit Leitsystem und Schalhauben ist man coronakonform.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 10. Dezember 2020 (04:23)
Noch am Mittwoch der Vorwoche wurde auf der Forsteralm beschneit. Zwei, drei kalte Tage reichen nun, dann kann man am 24. Dezember in die Skisaison starten.
Piaty

Eigentlich wollte man auf der Forsteralm und am Königsberg rund um das erste Dezemberwochenende in die heurige Skisaison starten. Das ist nun nicht möglich. Erst ab Weihnachten dürfen die Skilifte in Betrieb gehen. „So es die Witterung zulässt, werden wir am 24. Dezember aufsperren“, sagt der Geschäftsführer beider Skigebiete, Herbert Zebenholzer. „Die Vorbereitungsarbeiten sind abgeschlossen. Wir haben sowohl am Königsberg als auch auf der Forsteralm schon probeweise beschneit. Wenn wir noch zwei, drei kalte Tage haben, bin ich zuversichtlich, dass ein Skibetrieb ab Weihnachten möglich sein wird.“

Um einen Liftbetrieb trotz Coronapandemie durchführen zu können, wurde ein Präventionskonzept für Forsteralm und Königsberg entwickelt. Um die Besucherströme zu lenken und den nötigen Abstand zu gewährleisten, wird in beiden Skigebieten ein Leitsystem mittels Tafeln umgesetzt. Die Gäste haben während des Skifahrens einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dafür hält man in den Skigebieten Schlauchschals bereit. 3.000 Stück wurden bereits geliefert.

Noch offen ist, ob es ein gas tronomisches Angebot zum Abholen geben wird. Hier warte man noch ab, was rechtlich möglich sei, sagt Zebenholzer. Toiletten stünden jedenfalls in beiden Skigebieten genügend zur Verfügung.

„Wir sind im Grunde startklar. Jetzt hoffen wir nur, dass die Infektionszahlen unten bleiben“, sagt Zebenholzer. Das Geschäft rund um Weihnachten sei auf der Forsteralm und am Königsberg jedenfalls das wichtigste der Saison, hält der Geschäftsführer fest.

Wichtigstes Geschäft um die Weihnachtszeit

„Viele Familien aus der Region starten bei uns in die Saison und fahren dann später in die größeren Skigebiete oder machen dort Urlaub.“ Der Kartenvorverkauf für Forsteralm und Königsberg wurde nun bis 20. Dezember verlängert. „Natürlich läuft der Vorverkauf nicht so wie in den letzten Jahren, aber er läuft“, sagt Zebenholzer. Was das Besucherinteresse betrifft, ist Zebenholzer für die Saison zuversichtlich. „Man merkt, dass die Leute die Betätigung in der freien Natur heuer noch viel mehr suchen. Nach dem ersten Schneefall letzte Woche haben wir auf der Forsteralm am ersten Tag schon an die 40 Tourengeher gezählt.“