Viel Schnee & viele Gäste in den Skigebieten. Trotz des warmen Wetters und mäßiger Pistenbedingungen ist man am Königsberg und auf der Forsteralm mit der Auslastung während der Weihnachtsferien sehr zufrieden.

Von Leo Lugmayr und Lisa Hofbauer. Erstellt am 12. Januar 2019 (03:00)
Leo Lugmayr
Da strahlt Forsteralm-Lifte-Geschäftsführer Manfred Großberger: Schneefall, zufriedene Sportler und gut präparierte Pisten.

Auch wenn in den Weihnachtsferien das Wetter alles andere als winterlich war, herrschte in den beiden Skigebieten des Ybbstals, auf der Forsteralm und am Königsberg, reger Betrieb, zumindest seit den starken Schneefällen nach Neujahr.

„Das Wetter war zu warm, aber wir hatten trotzdem genug Schnee – auch wenn die Pistenbedingungen nicht die besten waren“, sagt Königsberg-Lifte-Geschäftsführer Herbert Zebenholzer. Während der Ferien hatten meist zwei bis drei Lifte offen. „Dadurch, dass wir vor den Ferien beschneit haben, sind wir mit dem Schnee über die Feiertage drübergekommen“, berichtet Zebenholzer.

Sehr zufrieden zeigt man sich mit der Besucherzahl in den Ferien. „Während der Ferien hatten wir zwischen 200 und 250 Leute pro Tag und auch viele Skikurse konnten abgehalten werden“, sagt der Lifte-Betreiber. Dass in der Vorwoche wieder starker Schneefall einsetzte und auch für die nächsten Tage viel Schnee angekündigt ist, freut den Geschäftsführer natürlich. „Wir hoffen, dass die Pisten jetzt so weit abgesichert sind, dass wir über den Jänner drüberkommen“, sagt Zebenholzer. Und die letzten Ferientage können am Königsberg noch so richtig ausgenutzt werden: Seit Donnerstag der Vorwoche sind am Königsberg alle fünf Lifte in Betrieb.

Erstmals Skifahren bei Flutlicht auf Forsteralm

Bilderbuchbedingungen herrschen derzeit im Skigebiet Forsteralm, das sich zum Teil in Oberland (Gemeinde Gaflenz) und zum Teil auf Waidhofner Gemeindegebiet befindet. Nachdem im Vorjahr per Crowdfunding und durch Unterstützung der Länder Oberösterreich und Niederösterreich sowie der Gemeinden und Vereine der Region aber auch 999 privater Sponsoren 450.000 Euro aufgestellt worden waren, was die Länder verdoppelten, wurde mit dem Geld die Beschneiungsanlage erweitert. Eine Investition, die sich rentiert hat. „Die gezielte Beschneiung machte es uns möglich, dass wir in den Weihnachtsferien alle angekündigten Skikurse durchführen konnten“, sagt Forsteralm-Geschäftsführer Manfred Großberger.

Als neuer Publikumsmagnet wurde eine Flutlichtanlage errichtet, die jeweils am Mittwoch, Freitag und Samstag das Nachtskifahren ermöglicht. „Berufstätige schätzen das besonders“, sagt Großberger. Aber auch im Marketing hat man neue Schritte gesetzt. Zusätzlich zu günstigen Familientarifen wurden attraktive Angebote wie Mehrtageskarten für die Sportler der Region maßgeschneidert.

„Wichtig ist, dass die Forster-alm für jeden, der Ski fahren möchte, attraktiv ist“, sagt Großberger, der seit 39 Jahren die Skischule auf der Forsteralm betreibt.