Buchenberg ist fit für die Sommersaison. Grobe Forstarbeiten beendet, Wege wieder freigegeben. Temporäre Wegsperren weiterhin möglich.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 02. Mai 2021 (05:28)
Stadtförster Georg Brenn, Bürgermeister Werner Krammer, Stadtrat Franz Sommer, Patrick Stieger, Johann Hirtenlehner (beide städtischer Forst) und Vizebürgermeister Mario Wührer (von links) laden zum Spazieren und Wandern am Buchenberg ein, bitten aber auch um Vorsicht.
Magistrat, Magistrat

Gerade während der Corona-Pandemie ist der Buchenberg ein beliebter Ort, an dem die Waidhofnerinnen und Waidhofner Erholung suchen. Aber nicht nur für Wanderer und Sportler beginnt im Frühling die neue Saison, auch der städtische Forst ist vermehrt im Einsatz, um Wald und Wege fit für den Sommer zu machen.

Vor allem durch das Eschentriebsterben absterbende Bäume müssen im Frühling gefällt und entfernt werden. Das passiert teilweise mit schweren Gerätschaften, die temporär Spuren im Wald hinterlassen können. „Sobald wir in einem Bereich mit den schweren Forstarbeiten fertig sind, wird natürlich bei den Wegen wieder nachgebessert und Ablagerungen werden entfernt“, betont Stadtförster Georg Brenn. So geschieht das derzeit im Bereich des Schwammerlplatzes wie auch andernorts am Buchenberg.

Um die Pflege der Spazierwege und Rastplätze kümmert sich der Verschönerungsverein. „Der Buchenberg ist ein wahres Eldorado für Naturgenießer. Dass das so bleibt, dafür sorgt unser Forst mit Unterstützung des Verschönerungsvereins“, bedankt sich Bürgermeister Werner Krammer, der selbst regelmäßig seine Runden am Buchenberg dreht.

Bereits Ende März wurden alle großräumigen Wegsperren am Waidhofner Hausberg, die über den Winter immer wieder für Einschränkungen beim Spazierengehen und Wandern sorgten, aufgehoben.

„Um die Schäden durch das Eschentriebsterben und Stürme auszugleichen, werden im Frühling natürlich auch wieder neue Pflanzen gesetzt“, sagt Vizebürgermeister Mario Wührer. „Das sorgt für eine ökologische Vielfalt, die wiederum wichtig ist für den Lebensraum der Tiere und schön anzusehen für Spaziergänger und Wanderer.“

Seitens des Magistrats weist man aber darauf hin, dass das Eschentriebsterben oder der Käferbefall auch während der Sommersaison immer wieder zu umfangreichen Baumfällarbeiten führen können, und es in einem solchen Falle wichtig sei, die Wegsperren unbedingt zu beachten.

„Als Grundeigentümer tragen wir eine große Verantwortung für die Wegsicherheit und müssen umgehend reagieren, wenn Bäume erkrankt sind oder abzusterben drohen“, sagt Wührer. „Nur wenn sich alle auch wirklich an diese Wegsperren halten, können schadhafte Bäume rasch entfernt und die Wege schnell wieder freigegeben werden.“

Auch wenn gerade nicht gearbeitet wird, dürfe man die Wegsperren nicht ignorieren, hält Stadtförster Brenn fest. „Wegsperren müssen unter allen Umständen beachtet werden. Denn auch wenn gerade nicht gearbeitet wird, kann von den kranken Bäumen eine Gefahr ausgehen.“