Arbeiten am Radweg laufen. Einspruch in St. Georgen/Reith gegen Bau abgewiesen. Lösung in Opponitz in Sicht.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 23. März 2015 (12:36)
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Ende Juni soll der erste Abschnitt des Ybbstalradwegs zwischen Lunz und Kogelsbach in Betrieb gehen. Um diesen Termin einhalten zu können, würden die Arbeiten am Radweg nach dem Winter bereits wieder zügig fortgeführt, sagt St. Georgen/Reiths Bürgermeister Helmut Schagerl, gleichzeitig Obmann-Stellvertreter des Radwegverbands.

Doch nicht nur zwischen Lunz und Kogelsbach wird an der Realisierung des Ybbstalradweges gearbeitet, auch auf der restlichen Strecke ist man aktiv. So solle demnächst im Ofenloch mit forsttechnischen Maßnahmen begonnen werden, so Schagerl.

Warten auf positive Baubescheide

Probleme gab es zuletzt noch mit Teilstücken zwischen St. Georgen/Reith und Hollenstein sowie Opponitz. Hier braucht man noch positive Baubescheide.

Zwischen Reith und Hollenstein brachte ein Landwirt einen Einspruch nach dem Wasserrecht ein. Dieser sei nun aber vom Landesverwaltungsgerichtshof abgewiesen worden, berichtet Schagerl.

In Opponitz beim Bootshaus bahne sich eine Lösung an. Hier wolle ein Landwirt, dass der Radweg nicht auf der Bahntrasse mitten durch sein Grundstück, sondern entlang der Ybbs verlaufe. „Der Radwegverein hat damit grundsätzlich kein Problem, wenn keine Mehrkosten entstehen“, sagt Schagerl. Man sei gerade dabei zu klären, ob diese über eine zweite Förderschiene des Radlands NÖ abgedeckt werden können.