Rad-Konzept ist fertig. Das Inszenierungkonzept für den Ybbstalradweg ist fertig. Umsetzung über EU-Förderprogramm. Im Spätsommer soll mit dem Bau begonnen werden.

Erstellt am 14. Juli 2014 (12:11)
NOEN, Eisenstraße
Landtagsabgeordneter Bürgermeister Helmut Schagerl (Obmann-Stellvertreter Ybbstalradwegverband), Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, Bürgermeister Martin Ploderer (Obmann Ybbstalradwegverband), Vizebürgermeister Karl Dachsberger (Neumarkt) (vorne, v.l.). Bürgermeister Manfred Gruber (Hollenstein), Stadtrat Werner Krammer (Waidhofen), Stadtrat Franz Sommer (Waidhofen), Karin Schildberger (Mobilitätszentrale Mostviertel-Süd), die Bietergemeinschaft Ernst Miglbauer, Anita Eybl und Josef Lueger, Andreas Purt (Mostviertel Tourismus GmbH), Bürgermeister Franz Heigl (Göstling), geschäftsführender Gemeinderat Eduard Wagner (Ybbsitz), Andreas Danner (Tourismusverein Göstlinger Alpen), Architekt Joseph Hofmarcherr und Vizebürgermeister Johann Lueger (Opponitz) (stehend, v.l.).

Die Arbeiten am touristischen Inszenierungskonzept des geplanten Ybbstalradwegs biegen in die Zielgerade. Am vergangenen Freitag präsentierten die beauftragten Experten Ernst Miglbauer, Josef Lueger und Anita Eybl den Ybbstaler Bürgermeistern und den Spitzen des Ybbstalradwegverbands ihre Vorschläge für die touristische Angebotsentwicklung und Inszenierung der 52 Kilometer langen Strecke zwischen Waidhofen und Lunz/ See.

Motiv des Radwegs: „Zeit für s’ich“

Die Basis für die drei Fachleute bildete eine im April abgehaltene Radwerkstatt in St. Georgen/Reith, an der sich über 50 radaffine Bürger und Beherberger beteiligten. Umgesetzt wird das Projekt über das EU-Förderprogramm „LEADER“.

Projektträger und -partner sind die Mostviertel Tourismus GmbH und der Kulturpark Eisenstraße. Der neue Radweg soll hohe Sicherheit aufweisen, da weite Teile auf der ehemaligen Bahntrasse geführt werden. Außerdem sollen die Nähe zur Ybbs und eine geringe Steigung erhalten bleiben. Diese Stärken des künftigen Ybbstalradwegs haben die Inszenierungsprofis unter dem Motiv „Zeit für s’ich“ zusammengefasst.

Konzept-Vorstellung im September in Opponitz

„Der Ybbstalradweg wird Touristen und der einheimischen Bevölkerung ermöglichen, Abstand vom Alltag zu nehmen, mit der Familie eine entspannte Zeit zu verbringen und in Balance zu sein“, so Josef Lueger.

Rastplätze und Fotopunkte entlang der Strecke sollen diese Positionierung zum Ausdruck bringen. Große bauliche Inszenierungsmaßnahmen seien nicht geplant, im Gegenteil: „Der Naturraum an sich soll sich entfalten können“, so Lueger. Das fertige Konzept und die detaillierten Inszenierungsideen sollen bei einer abschließenden Radwerkstatt am Montag, 15. September, um 19 Uhr beim Bruckwirt in Opponitz vorgestellt werden.

„Wir möchten uns als radfreundliche Region positionieren"

„Alle Radbegeisterten und Tourismusbetriebe im Ybbstal sollten sich diesen Termin bereits vormerken“, so die beiden Spitzen des Radwegverbands Ybbstalradweg, Bürgermeister Martin Ploderer und Landtagsabgeordneter Bürgermeister Helmut Schagerl. Beide gaben auch einen Ausblick auf das Infrastrukturprojekt: Im Spätsommer werde mit dem Bau der ersten Streckenabschnitte zwischen Lunz/See und St. Georgen/Reith begonnen, die Fertigstellung der Gesamtstrecke ist bis 2016/2017 geplant.

Für Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneten Andreas Hanger ist der Ybbstalradweg ein wichtiger Baustein im Rahmen der neuen Regionsstrategie „Eisenstraße 2020“: „Wir möchten uns als radfreundliche Region positionieren – im Ybbs- genauso wie im Erlauftal.“