Preisregen für das Ybbstal bei Volksmusikbewerb. Die 20 Teilnehmer aus dem Ybbstal holten zehn Auszeichnungen und sieben erste Preise.

Von Lisa Hofbauer. Erstellt am 19. Mai 2019 (04:00)
Musikschulmanagment NÖ
Kerstin Hofmarcher, Karina Mayr, Jakob Pöchlauer, Daniela, Katharina und Michaela Sitz sowie Katharina Six vom Ensemble Sieben auf einen Streich erhielten einen ersten Preis mit Auszeichnung.

Die jungen Musiker des Ybbstals spielen nicht nur gute Noten, sie erhalten diese auch: Beim niederösterreichischen Volksmusikbewerb, der in der vergangenen Woche drei Tage lang das Haus der Regionen in Krems zum Erklingen brachte, regnete es wahrhaft erste Preise für die Volksmusiker der Region.

Alle Auszeichnungen gingen ins Ybbstal

Insgesamt stellten sich 19 Ensembles und 39 Solisten aus ganz Niederösterreich der Jury, zehn Ensembles und zehn Solisten kamen dabei aus dem Ybbstal. Das Besondere am heurigen Bewerb: Die Jury vergab insgesamt zehnmal die höchste Platzierung, einen ersten Preis mit Auszeichnung – und zwar alle an Bewerbsteilnehmer aus dem Ybbstal. Vier Ensembles und zwei Solisten aus dem Musikschulverband Waidhofen-Ybbstal sowie drei Ensembles und ein Solist aus der Region Sonntagberg konnten die Jury überzeugen und sich aufs Stockerl setzen. Und damit nicht genug: Zusätzlich zu den zehn Höchstwertungen holten die Ybbstaler Musiker auch noch sieben erste Preise.

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Die Zünftigen aka Michael Hintsteiner und Mathias Schachner aus Waidhofen schafften ebenfalls eine Auszeichnung.

„Volksmusik ist so etwas wie eine Grundlage für das musikalische Schaffen. Sie fördert das Verinnerlichen von Melodien und Harmonien und ist somit eine gute Voraussetzung für die Musizierpraxis aller Musikstile“, sagte Volkskultur-NÖ-Geschäftsführerin und Juryvorsitzende Dorothea Draxler bei der Preisverleihung. „Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, mit welcher Spielfreude und mit welchem musikalischen Können die jungen Talente die Volksmusik weitertragen.“

Alle Erstplatzierten gewannen ein Stipendium für die Musikantenwoche der Volkskultur NÖ, die im August in Hollenstein stattfindet. Dadurch, dass der NÖ Volksmusikbewerb vor Kurzem ins Talenteförderprogramm aufgenommen wurde, können sich die preisgekrönten Musiker über ein weiteres Zuckerl freuen: Ensembles sowie Solisten auf der Steirischen Harmonika, die einen ersten Preis mit Auszeichnung gewinnen konnten, können heuer erstmals geförderten Zusatzunterricht beantragen.

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Musikschullehrerin Petra Humpel (r.) gratulierte Simone Hofmarcher (l.) zur Auszeichnung.