Simon Ebner von der FF Kematen ist Bundessieger. Kematner Feuerwehrmann war im Bundes-Wasserwehrleistungsbewerb nicht zu schlagen.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 17. September 2019 (15:26)

In Ach an der Salzach (Oberösterreich) maßen sich am Wochenende die schnellsten Zillenfahrer Österreichs. Den Bundessieg in der Allgemeinen Klasse im Zilleneiner holte sich dabei Simon Ebner von der Feuerwehr Kematen.

Der Bundes-Wasserwehrleistungsbewerb stellt die Nagelprobe für die besten österreichischen Zillenfahrer dar, die sich über zwei Jahre hinweg in ihren Bundesländern mit ihren Leistungen dafür qualifiziert haben. Es war der zweite Bundesbewerb in dieser Form, der erste fand 2015 in Tulln statt. „Neben dem Landessieg auch noch den Bundessieg zu holen, war mehr, als ich mir je erwartet habe. Ich werde darüber noch einige Nächte schlafen müssen, um das zu realisieren“, freute sich Bundessieger Simon Ebner.

„Die Salzach ist ein Gebirgsfluss, der seine Tücken hat. Die Zillenbesatzung musste ein Richtungstor passieren, dann galt es eine Wendeboje zu umfahren. Während flussabwärts gerudert wurde, mussten die Zillenfahrer flussaufwärts mit einem Stecher zurück bis ins Ziel schieben“, erzählte Bewerter Herbert Hamoser, Kommandant der Feuerwehr Zeillern.

Neben Ebner waren auch David Frank und Manuel Mayrhofer (auch Dritter im Einer Allgemeine Klasse A) sowie Jakob Frank und Phillip Fürst von der Feuerwehr Erla, Gottfried Kössl und Manfred Pallinger aus Allhartsberg und Daniel Füsselberger (Zweiter im Einer Allgemeine Klasse A) aus Blindenmarkt unter den besten Zillenfahrern.